BG/BRG Wieselburg: Videokonferenzen statt Schülerreisen

Erstellt am 17. Februar 2022 | 12:09
Lesezeit: 2 Min
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Am Erasmus-Projekt teilnehmende Schüler und Lehrkräfte des Gymnasiums Wieselburg, von links, 1. Reihe: Nadine Steinbauer, Rinesa Hereqi, Elisa Holzer, Alois Melichar, Oliver Muhr; 2. Reihe: Jutta Hartmann, Linda Reisinger, Valerie Dallhammer, Eva Hartmann, Tanja Lindtner, Renate Kalcher und Felix Rothenburger.
Foto: BG/BRG Wieselburg
„Vive la tolérance!“ Vier Schulen, darunter das BG/BRG Wieselburg, arbeiten seit 2019 an EU-Projekt zum Thema „Toleranz und Respekt“.
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Margit Laimer initiierte 2019 das EU-Projekt „Clichés et préjugés: oeuvrons pour vivre ensemble de manière respectueuse et tolérante“. Zu Deutsch: „Klischees und Vorurteile: Arbeiten wir daran, sie abzubauen, um respektvoll und tolerant miteinander zu leben“. Dieses Projekt geht jetzt in die Abschlussphase.

Im Rahmen des Projekts hat das BG/BRG Wieselburg mit drei Partnerschulen aus Frankreich, Italien und Bulgarien zusammengearbeitet. Zum Start des Projekts fand im November 2019 ein erstes Treffen in Frankreich statt. Aufgrund der Pandemie blieb es das einzige. Weitere Reisepläne in den folgenden Jahren mussten verworfen werden. Statt persönlicher Begegnungen gab es Videokonferenzen.

Doch das änderte nichts am Engagement der Schüler. Das Thema regte zu Recherchen in Film und Literatur an. Die Jugendlichen arbeiteten an Lösungsansätzen gegen Ausgrenzung jeder Art und Mobbing an Schulen. Außerdem befassten sie sich damit, wie vorurteilsfreie Begegnungen zwischen Jung und Alt funktionieren können und stellten dazu Initiativen aus ihren jeweiligen Heimatländern vor. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden in einer französischsprachigen Online-Broschüre gesammelt. Das Projekt soll deutlich machen, wie wichtig Respekt und Toleranz für ein gelingendes Zusammenleben sind.

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