Bildungszentrum Gaming: Land übernimmt BIGS-Schulgeld

Erstellt am 02. Februar 2022 | 04:26
Lesezeit: 2 Min
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Anlässlich der Übernahme des Schuldgeldes durch das Land NÖ trafen sich Landesrätin für Bildung, Familie und Soziales, Christiane Teschl-Hofmeister, Landtagsabgeordneter Anton Erber, der Scheibbser Bürgermeister Franz Aigner sowie Hannes Ziselsberger, Direktor der Caritas in der Diözese St. Pölten und BIGS-Direktorin Barbara Heigl im Caritas Bildungszentrum in Gaming und besichtigten den neuen Pflegelehrsaal.
Foto: Christ
Um die Ausbildung für Pflege- und Sozialbetreuungsberufe noch attraktiver zu gestalten, übernimmt das Land NÖ für die Schüler des Caritas Bildungszentrum in Gaming ab Februar das Schulgeld.
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Es sind gute Nachrichten, die Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister am Freitagvormittag im Caritas Bildungszentrum in Gaming höchstpersönlich verkündete: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, ab dem kommenden Sommersemester das Schulgeld für die Schüler durch den am Dienstag in der Landesregierung beschlossenen ‚NÖ Bildungscheck‘ abzudecken.“ Damit entfällt für alle Schüler, die mindestens seit sechs Monaten ihren Hauptwohnsitz in NÖ haben, das Schulgeld von rund 100 bis 125 Euro, je nach Ausbildung. „Allein am Standort Gaming profitieren davon an die 100 Schüler“, betont Caritasdirektor Hannes Ziselsberger beim Treffen und ergänzt, „das ist ein wichtiger Schritt, denn wir ringen um jeden Mitarbeiter und die Absolventen der Schule sind nach ihrer Ausbildung gefragter denn je.“

Damit sei die Ausbildung für Pflege- und Sozialberufe mit derer einer öffentlichen HAK und HTL gleichgestellt. „Die Ausbildung ist eine wesentliche Maßnahme, um den Bedarf, auch im Pflege- und Betreuungsbereich, zu decken. Mit der Übernahme des Schulgeldes möchten wir die Ausbildung weiter attraktiveren und den Schülern unter die Arme greifen. Wir nehmen hier als Land NÖ jährlich bis zu 1,7 Mio. Euro in die Hand“, sagt Teschl-Hofmeister und bedankt sich bei Landtagsabgeordnetem Anton Erber: „Dass uns das gelungen ist, hat auch viel mit deinem Engagement zu tun. Du bist ein Vorkämpfer für den Schulstandort Gaming geworden.“ Erber wiederum betont: „Es scheint so, dass Gaming ein Ort der Danksagung geworden ist. Der Beschluss bedeutet eine große Chance für die Zukunft des Standortes.“

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