Gaming: Erster BIGS-Lehrgang abgeschlossen

Erstellt am 05. Juli 2022 | 10:36
Lesezeit: 2 Min
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Die Absolventinnen der Fachausbildung für Alten- und Behindertenarbeit am Caritas Bildungszentrum in Gaming: Susanne Aigner, Simone Horn, Lia Infang, Julia Irxenmayer, Joyce Knobloch, Ivonne Salzger, Marianne Scharner, Diana Seitner, Karin Trümmel und Nina Zumpf.
Foto: K. H. Exinger
Nach der Eröffnung vor zwei Jahren feierten nun die ersten Absolventeninnen der Schule für Sozialberufe ihre Fachabschlüsse in Alten- und Behindertenarbeit.
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„Ich bin stolz, zehn gut ausgebildete Fach-Sozialbetreuerinnen in ihre Berufe entlassen zu können. Sie werden am Arbeitsmarkt bereits so dringend gebraucht. Jede zweite hat bereits eine Jobzusage“, freut sich Direktorin Barbara Heigl.

Ab in den Beruf geht es nun auch für die Absolventinnen Karin Trümmel und Marianne Scharner. Die 23-jährige Karin Trümmel wechselte vom Bankschalter in die Pflegeausbildung und beginnt nun nach dem Abschluss in Vollzeit bei der mobilen Hauskrankenpflege der Caritas in Scheibbs.

Marianne Scharner wiederum, die ihren Schwertpunkt in der Behindertenarbeit gewählt hat, wird als Fachsozialbetreuerin in der Sonderschule Rogatsboden in Purgstall wirken. „Das war wirklich ein Traum von mir und als Mutter von drei Kindern bin ich mit 42 eine Spätberufene. Als ich mit meiner Tochter den Infotag am BIGS besucht habe, da hat’s bei mir Klick gemacht. Die überschaubare Ausbildungsdauer hat mich motiviert, noch einmal von vorne zu beginnen.“

Die Ausbildung, die erst ab Vollendung des 17. Lebensjahres begonnen werden kann, bildet in vier Semestern zum Fach-Sozialbetreuer wahlweise für Altenarbeit (FSB(A) oder Behindertenarbeit FSB(B) aus. Inkludiert ist auch die Ausbildung zur Pflegeassistenz (PA), die ab Herbst auch den Bezug der neuen NÖ Ausbildungsprämie von monatlich 210 Euro möglich macht (12x pro Jahr für die Dauer von 2 Jahren).

Auch das Schulgeld wird für die Schüler seit dem Sommersemester bereits durch den „NÖ Bildungsscheck“ abgedeckt. „Die Attraktivierung der Ausbildung für Pflege- und Sozialbetreuungsberufe war dringend notwendig“, sagt Caritasdirektor Hannes Ziselsberger.

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