Auf Schatzsuche rund um den Lunzer See. Am Freitagabend wurde am WasserCluster Lunz die Eröffnung des Finde Lunzi Themenweges gefeiert. Das Projektteam Astrid Harjung, Laura Coulson, Romana Hödl und Katrin Attermeyer präsentierten Interessierten und Mitwirkenden das Konzept des BioGeocaching-Pfades und boten Einblicke in Ideenfindung und Umsetzung. Gestärkt nach Snacks und Getränken konnten sich die Besucher anschließend als „Erstbegeher“ des Themenweges auf Entdeckungstour rund um den See machen.

Von Red. Erlauftal. Erstellt am 12. September 2020 (11:48)
12 Stationen des Finde Lunzi Themenwegs umspannen den Lunzer See und informieren über Natur und Wissenschaft.
WasserCluster Lunz am See

Der Zustand der Süßgewässer ist aufgrund des Klimawandels und der abnehmenden Artenvielfalt großen Bedrohungen ausgesetzt. Vor allem die Seen im Alpenraum, wie der Lunzer See, sind Indikatoren für den Klimawandel und daher perfekte Beispiele zur Veranschaulichung dieser Bedrohungen. Darüber hinaus ist der Lunzer See ein beliebtes Touristenziel in der Region, und besonders im Sommer genießen Besucher und Einheimische gleichermaßen den etwa fünf Kilometer langen Spaziergang um den See. 

Eröffnungsfeier des Finde Lunzi Themenwegs.
WasserCluster Lunz am See

Mit finanzieller Unterstützung durch den EGU Public Engagement Grant 2019, WasserCluster Lunz und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lunz und der Forstverwaltung Seehof realisierte das Projektteam bestehend aus Astrid Harjung, Laura Coulson, Romana Hödl und Katrin Attermeyer gemeinsam mit Kollegen des WasserCluster Lunz einen BioGeocaching-Pfad, quasi eine Schatzsuche, rund um den Lunzer See um die Besucher des Lunzer Sees über die Biologie von Süßwasser und die angehenden Veränderungen aufgrund des Klimawandels und der abnehmenden Artenvielfalt (Biodiversität) aufzuklären.

Zwölf Fragen, um den Schatz von Lunzi zu finden


Um den Schatz von Lunzi (Maskottchen des Themenweges) zu finden, sind zwölf Fragen zu beantworten. Die Fragen sind im „BioGeocaching – Finde Lunzi“ Folder enthalten (zu finden bei der Einfahrt des WasserCluster Lunz oder online unter www.wcl.ac.at) und können durch Lesen der Infotexte und Begutachtung der Fotos auf den Schildern beantwortet werden. Hat man alle zwölf Fragen beantwortet und ein paar kleine Rechenaufgaben gelöst, erhält man die GPS-Koordinaten des Verstecks von Lunzi, in dem man sich im Logbuch eintragen kann und ein kleines Andenken vorfindet.  

Das Themenweg Maskottchen Lunzi.
WasserCluster Lunz am See

Durch den zwölf Stationen umfassenden, See umspannenden „BioGeocaching - Finde Lunzi“ Themenweg, können sich Interessierte nun jederzeit über die Forschung am WasserCluster Lunz informieren, verstehen, was hier erforscht wird und wofür die Ergebnisse genutzt werden und Einblicke in die Funktionsweise von Binnengewässern gewinnen.

 „Unser Ziel ist es, die Menschen, die um den See spazieren, über die Binnengewässer und die Gefahren zu informieren, denen sie derzeit ausgesetzt sind, vor allem im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dem Verlust der biologischen Vielfalt. Wir hoffen, dass jeder Teilnehmer nach Abschluss der Schnitzeljagd unsere Binnengewässer besser versteht und motiviert ist, sie zu schützen“,  betont das preisgekrönte Projektteam Astrid Harjung, Laura Coulson, Romana Hödl und Katrin Attermeyer.