Scheibbser erhielt Buchpreis für gelungene Premiere. Für „Das Geschäftsgeheimnis“ erhielt Scheibbser Rechtsanwalt Dominik Hofmarcher Preis für bestes Erstlingswerk.

Von Karin Katona. Erstellt am 26. November 2020 (13:03)
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Christian Giendl vom MANZ-Verlag überreicht an Dominik Hofmarcher den Buchpreis für seine erste Monografie.
MANZ/Martin Steiger

NÖN: Worum geht es in Ihrem Buch „Das Geschäftsgeheimnis“?

Dominik Hofmarcher: Es geht um den Schutz von vertraulichen Informationen, wie etwa eine geheime Rezeptur. Geheimhaltung kann eine Alternative zum Schutz durch Immaterialgüterrechte wie Urheberrechte, Marken und Patente sein.

Ist das Ihr Spezialgebiet?

Hofmarcher: Ja, weil das Immaterialgüterrecht kreative Produkte betrifft. Und weil ich als Musiker auch eine kreative Ader habe, gefällt mir das. Es ist keine klassische juristische Materie.

Wen betreffen diese Themen?

Hofmarcher: Es betrifft jeden im Alltag, nur macht man sich keine Gedanken darüber. Beim Herunterladen und Vervielfältigen von Dateien aus dem Internet etwa. Oder im Werbebereich.

Auch in den sozialen Medien?

Hofmarcher: Schleichwerbung ist in den sozialen Medien ein großes Thema. Produktempfehlungen von Influencern etwa müssten meist als Werbung gekennzeichnet sein. Sind sie das nicht, ist es unlauterer Wettbewerb. Dabei handeln beide Seiten rechtswidrig.

Wann wenden Unternehmen sich an Sie?

Hofmarcher: Etwa um zu prüfen, ob neue Produkte oder Werbung rechtlich ok sind. Oder natürlich, wenn es in diesem Bereich Rechtsstreitigkeiten gibt. Wir empfehlen, das schon früh im Entwicklungsprozess zu tun.