Purgstall: Für Sicherheitspreis „Aquila“ qualifiziert. Purgstall hat sich mit dem Projekt „Stadterneuerung Begegnungszone“ für den Verkehrssicherheitspreis „Aquila 2021“ qualifiziert und ist unter den ersten Drei.

Von Karin Katona. Erstellt am 27. Mai 2021 (08:47)
Aquila
Verkehrssicherheit ist Lebensqualität. Die Gemeinde Purgstall ist beim Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ unter den ersten Drei. Die endgültige Entscheidung fällt am 24. Juni.
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Das Kuratorium für Verkehrssicherheit und der Gemeindebund prämieren Jahr für Jahr Projekte, die einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen leisten, mit dem „Aquila“.

Bei der Preisverleihung am 24. Juni, die per Livestream übertragen wird, steht die Gemeinde Purgstall heuer ganz vorn: Sie hat mit dem Projekt „Stadterneuerung Begegnungszone“ in der Kategorie Städte und Gemeinden eine Nominierung unter die ersten Drei geschafft. Eingereicht wurde eine detaillierte Beschreibung des gesamten Projekts mit Schwerpunkt auf die verkehrstechnischen Maßnahmen. „Mit der Begegnungszone in der Schulgasse, Kirchenstraße und auf dem Kirchenplatz haben wir ein völlig neues Verkehrskonzept in den Ortskern gebracht. Das reduzierte Tempo und die übersichtlicheren Verkehrsflächen tragen wesentlich zur Verkehrssicherheit im Ortszentrum bei“, sagt Bürgermeister Harald Riemer. Gleichzeitig sorge die verkehrsberuhigte Zone für eine Belebung des Ortskerns: „Wenn der Autoverkehr nicht mehr oberste Priorität hat, können sich die Menschen freier bewegen, werden zum Verweilen eingeladen.“ Eine Erhöhung der Aufenthalts- und Wohnqualität sei die Folge. Durch den Ausbau des Radwege-Netzes rund um das Zentrum sei ein zusätzlicher Anreiz für autofreie Mobilität gegeben: „Wenn man schaut, wie viele Fahrräder jetzt vor der Schule stehen, und wie wenige es vorher waren, weiß man, dass das Projekt geglückt ist“, freut sich der Bürgermeister.