Randegg: Bergbad in Händen von Gemeinderäten. Das zweite Jahr in Folge führt die Marktgemeinde das Randegger Freibad. Derzeit gibt es keine Aussicht auf einen Pächter.

Von Valerie Dallhammer. Erstellt am 21. August 2021 (06:23)
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Im Randegger Freibad (von links): Harald Pöchhacker (Geschäftsführer des Badebuffets und Bademeister), Marlene Scholler (eine der drei Ferialpraktikantinnen) und Elias Stelzeneder (neuer Bademeister).
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Sommer, Sonne, Badespaß heißt es auch heuer wieder im Freibad Randegg – und das dank ehrenamtlicher Gemeindemandatare, die den Badbetrieb auch ohne Pächter am Laufen halten.

Seit letztem Sommer hat sich das Team der freiwilligen Badehelfer sogar erweitert. Waren es im Vorjahr noch vier Gemeinderäte mit Rettungshelfer-Ausbildung, stehen heuer bereits zehn Mandatare zum Einspringen bereit.

Auch Bademeister Harald Pöchhacker, der die Gewerbeberechtigung für das Badbuffet besitzt, bekam Unterstützung: Elias Stelzeneder trat Anfang Juni in dessen Fußstapfen und hilft Pöchhacker, gemeinsam mit drei Ferialpraktikantinnen, den Badealltag zu bewältigen. „Mit diesem Team funktioniert der Badbetrieb hervorragend“, freut sich Gemeindevorstand Matthias Repper über die Entlastung nach dem strapaziösen Vorjahr.

Beim Badebuffet wurde ebenfalls aufgestockt: „Da wir letztes Jahr nur positive Rückmeldungen von den Badegästen bekommen haben, bieten wir heuer ein größeres Imbiss-Sortiment an, das die Besucher sehr schätzen“, erzählt Matthias Repper.

Das Einzige, das voriges Jahr besser ausfiel, ist die Anzahl der Badegäste: „In den ersten Wochen war das Bad noch relativ gut besucht, das hat sich mit Ferienbeginn abrupt geändert. Letztes Jahr haben sich die Leute wegen Corona nicht getraut, in den Urlaub zu fahren und sind vermehrt ins Freibad gegangen. Diese Urlauber gehen uns heuer als Kunden ab.“ Dennoch blickt der Gemeinderat positiv in die Zukunft: „Wenn sich die Corona-Situation beruhigt, werden wir sicher einen Pächter finden.“ Bis dahin ist das Bergbad immerhin in guten Händen.