Das Grestner Freibad wird noch attraktiver. Ab heute Freitag startet die Badesaison im Grestner Freibad mit neuen Regeln. Nach der Saison soll die Rutsche ausgetauscht werden.

Von Anna Faltner. Erstellt am 21. Mai 2021 (17:32)
Die Rutsche im Grestner Freibad hat ausgedient. Im Herbst soll sie durch eine neue ersetzt werden.
Gemeinde, Gemeinde

Ob das Wetter mitspielt, kann man nicht beantworten. Ob das Grestner Freibad fit für die Saison ist, schon. Und zwar mit „Ja“. Mit Freitag, 21. Mai, wird die Badesaison (bei Schönwetter) eröffnet. Die aktuellen Corona-Regeln dafür wurden bereits ins Badkonzept eingearbeitet.

Die wohl überraschendste Maßnahme: Die „3-G-Regel“ gilt auch für die Freibäder. Also nur wer getestet, geimpft oder genesen (alles natürlich mit Nachweis) ist, kommt hinein.

„Die Kontrolle läuft gleich beim Eingang über die Badkasse mit. Da bringt es auch nichts, zu diskutieren. Wer ins Bad hinein will, bringt einen Nachweis mit. Wer den nicht dabei hat, kommt nicht hinein“, informiert Amtsleiter Paul Gruber.

Im Schwimmbecken sowie auf der Liegewiese gelten ähnliche Richtlinien wie im Vorjahr. Im Eingangsbereich herrscht Maskenpflicht und überall das Einhalten von zwei Metern Abstand zu anderen. „Wir haben einen separaten Ein- und Ausgang, also eine Einbahnregelung“, erklärt Gruber.

Grestner Liegewiese hat Platz für fast 300 Gäste

Neben dem Schwimmbecken muss ausgeschildert sein, wie viele Personen sich gleichzeitig im Becken aufhalten. Pro Person müssen sechs Quadratmeter zur Verfügung stehen. In Gresten entspricht das bei einer Beckengröße von etwa 420 m² ungefähr 70 Badegästen. Im Kinderbecken sind es sechs bis sieben Kinder. Insgesamt dürfen sich knapp 300 Personen zur selben Zeit im Freibad aufhalten.

Noch vor dem Start der heurigen Badesaison denkt Bürgermeister Harald Gnadenberger (SPÖ) schon ans nächste Jahr: „Wir wollen das Bad attraktiver machen, damit die Leute gerne ins Freibad kommen.“ Zwar ist ihm klar, dass das Bad jedes Jahr ein Minues-Geschäft (im fünfstelligen Bereich) ist, dennoch soll für die Bürger investiert werden.

Statt von Jahr zu Jahr zu denken, möchte die Marktgemeinde ein nachhaltiges Konzept für das Freibad erstellen. „Damit wollen wir heuer anfangen. Gleich zu Saisonende tauschen wir die Rutsche aus, finalisiert werden die Arbeiten im Frühjahr 2022“, informiert Gnadenberger. Das Wie und Was wurde im Jugendausschuss unter der Leitung von ÖVP-Obmann Markus Weinmesser gründlich diskutiert.

Die neue Rutsche ähnelt dem aktuellen Modell von der Form, ist aber mit modernster Technik ausgestattet. Eine Ampelschaltung zeigt an, wann der nächste Badegast rutschen darf und am Ende der „Fahrt“ wird noch die Rutschzeit ausgewertet.

„Die Beckenbreite und Tiefe müssen da zusammenpassen. Daher wird es eine ähnliche Rutsche wie die, die wir jetzt haben“, erklärt der Amtsleiter. Für die Maßnahme werden etwa 60.000 bis 70.000 Euro budgetiert – vorbehaltlich des Gemeinderatsbeschlusses, der für Juni auf der Agenda steht. Froh ist der Ortschef darüber, dass Familie Krasniqi nach dem Start im Vorjahr auch heuer das Badbuffet betreibt.