Neuer mobiler Stadtteil in Wieselburg. Das Mobilitätszentrum am Bahnhof Wieselburg gilt als Meilenstein der Verkehrsplanung. Dieser wurde am vergangenen Freitag mit einem kleinen Fest feierlich eröffnet.

Von Claudia Christ. Erstellt am 08. Oktober 2019 (03:26)
Christ
Vizebürgermeister Peter Reiter, Andreas Hanger, Bürgermeister Josef Leitner, Petzenkirchens Bürgermeisterin Lisbeth Kern und Pfarrer Daniel Kostrzycki mit den Firmenvertretern bei der Eröffnung des Mobilitätszentrums in Wieselburg

Mit der neuen E-Tankstelle, den versperrbaren Radboxen, dem neuen Busbahnhof sowie der Park&Ride-Anlage und der Fußgängerbrücke über die Gleisanlagen ist das Areal rund um den Bahnhof Wieselburg zum neuen Mobilitätszentrum der Stadt geworden. Das galt es am Freitagnachmittag im festlichen Rahmen gebührend zu feiern.

„Mit dem Projekt ist ein neuer Stadtteil entstanden“, sagte SP-Bürgermeister Josef Leitner. Insgesamt 3,5 Millionen Euro flossen in das gelungene Projekt, dass nur der erste Schritt zu einem neuen Stadtzentrum sein soll. Leitner bedankte sich bei seinem Vorgänger Günther Leichtfried, der den Grundstein dafür legte, aber auch großteils die Planung des Platzes innehatte. „Das sind deine Lorbeeren, die heute geerntet werden“, streute Leitner dem Altbürgermeister Rosen.

Im zweiten Schritt soll der Platz im kommenden Jahr mit einem Gesundheits- und Handelshaus samt Wohnungen unter dem Titel „Stadtquartier“ revitalisiert werden.
Bevor Pfarrer Dechant Daniel Kostrzycki dem Platz und den Menschen, die dort ankommen und abfahren, seinen Segen erteilte, gratuliere VP-Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger der Stadt für das gelungene Projekt: „Die Stadtentwicklung ist vorbildhaft und das hier entstandene Mobilitätszentrum wird künftig den öffentlichen Verkehr stärken.“

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