Endlich wieder direkter Kontakt in Purgstall

Doppelte Wirkung: Hofgespräche sorgen für Geselligkeit und fundierte Fachgespräche.

Erstellt am 13. August 2021 | 05:25
440_0008_8145475_erl32pgs_noebb_hg_purgstall1_c_noebb.jpg
NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek, Gebietsbäuerin Maria Zulehner, Landeskammerrätin Anita Heigl, Bezirksbauernkammerobmann Franz Aigner und der geschäftsführende Gemeinderat Martin Jandl beim Hofgespräch 2021 in Purgstall.
Foto: NÖ Bauernbund

Martin Jandl, geschäftsführender Gemeinderat, der das heurige Hofgespräch in Purgstall organisiert hat, und NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek zeigten sich begeistert von der Veranstaltung: „Dieses Zusammensein und miteinander reden hat sehr gefehlt. Als Bauernbund sind wir der Vertreter der Bäuerinnen und Bauern und der Vorreiter für den ländlichen Raum. Diesen gesellschaftlichen Auftrag können wir aber nur erfüllen, weil wir durch unsere Struktur in allen Gemeinden vertreten sind. Der direkte Ansprechpartner vor Ort kann die Herausforderungen der lokalen Bauernschaft am besten angehen. So sind wir gemeinsam erfolgreich.“

Besonders im Fokus der Hofgespräche war in diesem Jahr die künftige Ausrichtung der gemeinsamen EU-Agrarpolitik, denn so stellt Landeskammerrätin Anita Heigl fest, „es geht uns alle an, was auf unseren Tellern landet. Wir wollen regional und saisonal produzieren.“ Damit am Teller auch weiterhin höchste Qualität zu finden ist, brauche es ein klares Bekenntnis der Politik und Gesellschaft zur rot-weiß-roten Landwirtschaft.

Abschließend berichtete Gebietsbäuerin Maria Zulehner über die Arbeit und Projekte der Bäuerinnen des Bezirkes. Ein besonderer Höhepunkt wird dabei die Mithilfe bei der 75. NÖ Bauernbundwallfahrt nach Mariazell im September sein.