Spatenstich für Wieselburger Kindercampus. In der Getreidestraße entsteht bis Jahreswechsel der dritte Kindergarten samt Kleinkinderbetreuung.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 18. März 2021 (04:02)
Spatenstich für den Kindercampus Wieselburg, von links: Stadtrat Werner Tazreiter (ÖVP), Gemeinderätin Karin Ehebruster (FPÖ), Bürgermeister Josef Leitner, Stadtrat Herbert Hörmann (beide SPÖ), Bauamtsleiter Thomas Lichtenschopf, Vizebürgermeister Peter Reiter (SPÖ), Baumeister Wolfgang Liebl (GWSG Amstetten – Die Siedlung) und Wassermeister Robert Picker (Gemeinde). Foto: Gröbner/Stadtgemeinde
Gröbner/Stadtgemeinde Wieselburg

Es ist ein „Herzensprojekt“ für den Wieselburger Bürgermeister Josef Leitner, für das am Montagabend dieser Woche Vertreter aller Parteien, der Gemeinde sowie Baumeister Wolfgang Liebl von der Amstettner Wohnbaugenossenschaft „Die Siedlung“ zu den Spaten griffen.

Diese Woche erfolgt der Baustart für den neuen Kindercampus der Stadtgemeinde Wieselburg in der Getreidestraße, der in Kooperation mit der Genossenschaft „Die Siedlung“ realisiert wird. Die ersten Erdarbeiten sind schon getätigt.

Der neue Kindercampus wird neben zwei Kindergartengruppen auch zwei Gruppen der Kleinkinderbetreuung für Kinder zwischen einem und zweieinhalb Jahren beheimaten. Denn auch das seit 2009 von der Volkshilfe betriebene Kinderhaus wird aus der Neubaugasse, wo man in einem nicht barrierefreien Gebäude untergebracht ist, in den neuen Kindercampus übersiedeln. Beide Bereiche werden räumlich getrennt.

„Unsere beiden Kindergärten sind an die räumlichen Kapazitätsgrenzen angelangt. Ein dritter Kindergarten ist auch angesichts unsere Bevölkerungsentwicklung dringend notwendig. Der Gemeinderat hat dafür in seiner Dezembersitzung schon einstimmig die Weichen gestellt“, freut sich Leitner.

Das Gebäude mit rund 1.000 m2 Nutzfläche soll in Flachbauweise mit Holzfassade und Photovoltaikanlage am Dach errichtet und „klima:aktiv“-zertifiziert werden. Die Baukosten samt Einrichtung betragen insgesamt knapp über 3,2 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt wie der Bau selbst über die Genossenschaft. Die Stadtgemeinde mietet das Gebäude vorerst auf 30 Jahre und verzichtet in dieser Zeit auf ihr Kündigungsrecht.

Hervorzuheben sind auch großzügige Ruhebereiche, Bewegungs- und Multifunktionsräume sowie ein 2.500 m2 großer gemeinsam genutzter Außenbereich. „Das Ziel ist, dass die Kinder um die Jahreswende in ihr neues Heim einziehen können“, erklärt Baumeister Liebl.