Purgstaller LiZ: Jetzt gehts unter die Erde. Erdaushub und Aufstellung des Baukrans waren Vorbereitungsarbeiten für weitere Bauschritte im Ortszentrum.

Von Karin Katona. Erstellt am 10. Februar 2021 (16:36)
Drei Bagger waren beim Aushub von 8.000 Tonnen Erdmaterial für die neue Tiefgarage des Projekts „Leben im Zentrum“ (LiZ) im Einsatz (Bild oben). Am vergangenen Freitag wurde auf der Baustelle in der Vogelgasse der Baukran aufgestellt.
Karin Katona

Action total herrschte in der vergangenen Woche im Purgstaller Ortszentrum: Gleich drei Bagger und sechs Lkws der Purgstaller Firma Schönhofer wurden für den Erdaushub für die neue Parkgarage auf der Baustelle des Projekts „Leben im Zentrum“ (LiZ) in der Kirchenstraße benötigt. Immerhin mussten 8.000 Tonnen Erdmaterial ausgehoben und abtransportiert werden.

Drei Bagger waren beim Aushub von 8.000 Tonnen Erdmaterial für die neue Tiefgarage des Projekts „Leben im Zentrum“ (LiZ) im Einsatz (Bild oben). Am vergangenen Freitag wurde auf der Baustelle in der Vogelgasse der Baukran aufgestellt.
Karin Katona

Viele Zuschauer zog auch die Aufstellung des Baukrans am vergangenen Freitag an, der ab jetzt für längere Zeit auf der Mega-Baustelle im Einsatz sein wird. „Der Baukran wird für Arbeiten an allen Teilen des dreiteiligen Gebäudekomplexes verwendet“ erklärte Bürgermeister Harald Riemer, der bei der Aufstellung des Krans mit der NÖN vor Ort war.

Die Arbeiten im ersten Stock des Therapiezentrums hingegen sind fast vollendet, das Therapeuten- und Ärzteteam sowie das Architekten-Büro von Walter Brandhofer und Bauer haben ihre neuen Räume bezogen. Ausgebaut werden müssen nur noch die Gastronomie-Flächen im Erdgeschoß.

Im Rest des Gebäudekomplexes in der Kirchenstraße, der ursprünglich aus drei Häusern besteht, sind noch Abbruch- und Bauarbeiten im Gange. Die Gebäude werden generalsaniert. Ordinationen, Büros und Wohnungen entstehen. Die Parkgarage wird von allen Teilen des Gebäudekomplexes aus zugänglich sein und sowohl Bewohnern als auch Besuchern zur Verfügung stehen.

Die für die Anrainer entstehenden Beeinträchtigungen und Verkehrsbehinderungen durch die Großbaustelle werde man so gering wie möglich halten, heißt es vonseiten der bauausführenden Firma Gindl & Wurzenberger: „Auch die Straße wird von uns gereinigt, sodass es keine Schmutzbelästigung gibt.“