Bezirk Scheibbs: Rechtzeitig Pass kontrollieren. Seit Corona Normalität: Im Bürgerbüro der Bezirkshauptmannschaft werden Termine vergeben. Das erspart Wartezeit, allerdings auch viel Geduld, wenn man schnell was braucht.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 23. Juni 2021 (05:37)
440_0008_8106075_erl25sb_bh_pass.jpg
Tatjana Halbartschlager (links) vom Bürgerbüro der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs hat aktuell jede Menge Arbeit, vor allem der Andrang auf die Ausstellung neuer Reisepässe ist groß. „Da ist durch Corona einiges aufzuholen“, erklärt sie.
BH Scheibbs, BH Scheibbs

Seitdem die Urlaubsdestinationen wieder offen sind, herrscht bei der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs reger Andrang: Viele wollen (müssen) ihren Reisepass erneuern.

„Wir haben in den vergangenen Wochen wieder deutlich mehr Reisepässe ausgestellt“ Bezirkshauptmann Johann Seper

Er will aber nicht von einem „großen Rückstau“ sprechen. „Unsere Mitarbeiter im Bürgerbüro haben zum Glück auch während der Pandemiezeit, wenn nicht gerade Lockdown war, unseren Service mittels Terminvergaben weitestgehend aufrecht erhalten können. Die Terminvergaben haben sich dabei sehr gut bewährt“, sagt Seper.

Auch aktuell sind bei persönlichen Vorsprachen im Bürgerbüro, wo man etwa Reisepässe, Personalausweise, Führerscheine oder Handysignatur beantragen kann, Terminvereinbarungen via Internet oder telefonisch ( 07482/9025-26800) weiter wünschenswert. Allerdings gilt es, eine Vorlaufzeit einzurechnen. „Wir sind derzeit bei den Terminen bei Wartezeiten von zweieinhalb bis drei Wochen. Dafür kommt man beim Termin pünktlich dran“, sagt Seper.

Dringende Fälle werden „eingeschoben“

Nichtsdestotrotz häufen sich in den vergangenen Tagen auch jene Kunden, die kurzfristig und ohne Termin im Bürgerbüro vorbeikommen.

„Viele kommen drauf, dass ihr Reisepass abgelaufen ist, sie aber eine Auslandsreise gebucht haben. In solchen Fällen versuchen die Mitarbeiter vom Bürgerbüro, die Leute natürlich zu berücksichtigen, aber das bedingt derzeit auf alle Fälle längere Wartezeiten im Bürgerbüro selbst. Die Kunden mit Termin gehen natürlich bevor“, erklärt Seper und ersucht im Vorfeld trotz allem weiterhin um Kontaktaufnahme mit dem Bürgerbüro. Für unangekündigte Besuche im Bürgerbüro gilt übrigens die 3-G-Regel.

Lob kommt von Seper in Richtung Gemeinden. Seitdem die Handysignatur, die für den Zugang zum „Grünen Pass“ nötig ist, auch in den Gemeinden aktiviert werden kann, hat sich dieser Andrang im Bürgerbüro in Grenzen gehalten. „Sonst wären die Wartezeiten für die Termine sicher um ein Vielfaches höher. Da nehmen uns die Gemeinden kurzzeitig viel Arbeit ab“, dankt Seper.