Belebtes Lunz wird konkret. Detailplanung ist beinahe abgeschlossen. Die Bauarbeiten starten im Frühjahr.

Von Claudia Christ. Erstellt am 05. Dezember 2019 (11:16)
Radfahrer, Fußgänger und Autolenker, alle sollen in der verkehrsberuhigten Zone ihren Platz finden. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung und eine selbsterklärende Bodenmarkierung sind dafür die Grundvoraussetzung.
AmbientConsult-DI Alois Graf

Die Idee einer verkehrsberuhigten Zone in der Lunzer Ortsmitte besteht schon seit den Dorfgesprächen. In den vergangenen Wochen wurde der Plan aber viel konkreter. „Die Detailplanung ist fast abgeschlossen“, informiert VP-Bürgermeister Josef Schachner. Nach den Plänen eines Architektenwettbewerbes wurden Straßenverlauf, Parkplatzordnung, Grünflächen und Plasterflächen bereits festgelegt. Jetzt gibt es nur mehr kleine Details zu klären. Das Investitionsvolumen der 250 Meter langen Belebungszone, die von der Volksschule über den Kirchenplatz bis zum Friseursalon verläuft, beträgt eine Million Euro. „Die Summe wurde bereits vom Land NÖ genehmigt“, freut sich der Bürgermeister.

Mit Sitzgelegenheiten und Grünflächen wird der Platz rund um die Kirche attraktiv gestaltet. Insgesamt eine Million Euro werden in die Lunzer Belebungszone investiert. Die Fertigstellung ist für Herbst des kommenden Jahres geplant.
AmbientConsult-DI Alois Graf

Zuletzt wurde auch noch beschlossen, dass Teile des Pfarrgartens in die Gestaltung der verkehrsberuhigten Zone mit einbezogen werden. Dafür soll die Steinmauer geschliffen werden. Sitzgelegenheiten, auch am angrenzenden Kirchenplatz, werden gemeinsam mit dem gerade im Bau befindlichen Haus der Wildnis hier künftig eine selbsterklärende Zone, ohne unnötige Bodenmarkierungen bilden. Die Ausschreibungsphase wird im Februar beginnen. Ab Mai beginnen dann die Bauarbeiten. „Wenn alles nach Zeitplan läuft, dann wird die Belebungszone in der Lunzer Ortsmitte rechtzeitig zur Eröffnung des Hauses der Wildnis im kommenden Herbst fertig sein“, erklärt Schachner.