Andrang nach Gastronomie-Öffnung: Jugend will feiern. Großer Andrang im „Roadhouse“. Auflagen am Freitag etwas zu locker gehandhabt. Seit Samstag greift man rigoros durch.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. Mai 2020 (15:25)
Roadhouse-Geschäftsführer Rudolf Heimberger im neu eingerichteten Lokalbereich: „Anstatt der großen Stehtische haben wir Loungemöbel aufgestellt. Damit können wir die Abstands- und Vier-Personen-Regeln besser einhalten“. 
Eplinger

Seit Freitagabend herrscht auch im Ybbser „Bermudadreieck“ wieder mehr Leben, auch wenn noch nicht alle Lokale aufgesperrt haben. Doch die Jugend ist „fortgehhungrig“ und strömt unter anderem ins „Roadhouse“.

So sehr, dass sich am späteren Abend vor dem Lokal Schlangen bilden. Denn aktuell sind nur 100 Leute im Lokal erlaubt. „Die ersten Gäste waren ab 16 Uhr da, spielten Karten, genossen das gemeinsame Fortgehen und teilweise auch unsere neuen Steakangebote. Aber je später der Abend wurde, umso öfter wurden von einigen Gästen Auflagen ignoriert. Da mussten unsere vier Securitys eingreifen. Am Freitag haben wir es noch etwas lockerer versucht. Mit mäßigem Erfolg. Am Samstag haben wir dann entschiedener durchgegriffen und den einen oder anderen auch des Lokals verwiesen“, schildert Geschäftsführer Rudolf Heimberger.

Nach einigen Diskussionen mit Gästen am Freitag klappte am Samstag auch die Sperrstundenregelung einwandfrei. „Um 22.30 Uhr war die Musik aus, um 22.45 drehten wir überall das Licht auf und um 22.58 Uhr war das Lokal leer“, schildert Heimberger. Dennoch bildeten sich danach vor dem Lokal noch Menschentrauben, weil die Jugendlichen auf ihre „Taxis“ warteten. „Aber da sind wir ziemlich machtlos und können nur an die Eigenverantwortung appellieren“, sagt Heimberger und kündigt an, auch in den nächsten Wochen die Sicherheitsauflagen genau einhalten zu wollen – inklusive der Maskenpflicht, wenn jemand im Lokal seinen Sitzplatz verlässt. -ce-

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