Scheibbser Nachhaltigkeitstage haben begonnen. Mit Exkursionen starteten die zweiten Scheibbser Nachhaltigkeitstage.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Oktober 2020 (17:44)

Wussten Sie, dass in der zuletzt durch ihre Erweiterungspläne in die Schlagzeilen gekommene prodes-Baustoffrestmassendeponie in Steinakirchen pro Jahr 60.000 Tonnen an Bauschutt abgelagert werden? Wussten Sie, dass diese seit 2011 bestehende Deponie in fünf Jahren voll sein wird und dann der Bauschutt in die Deponien nach St. Pölten oder St. Pantaleon transportiert werden muss? Wussten Sie, dass der Lehmboden in Steinakirchen der geologisch ideale Untergrund für eine Baustoffrestmassendeponie ist?

Oder wussten Sie, dass im Abfallsammelzentrum des Gemeindeverbandes für Umweltschutz in Purgstall um die 40 verschiedene Altstoffe getrennt gesammelt werden – von Altölen über Grünschnitt, E-Schrott bis zu Styropor und Sperrmüll? Oder dass die Entsorgung der meisten Produkte zu den Betriebszeiten (Montag bis Freitag 7 bis 14 Uhr, Dienstag bis 18 Uhr) kostenlos ist?

Dies und vieles mehr erfuhren die Teilnehmer der beiden Exkursionen am Montag von Deponie-Geschäftsführer Alexander Deutsch und GVU-Mitarbeiter Lukas Holzer. „Uns geht es heuer darum, Einblicke rund um das Thema Müllvermeidung zu gewinnen und mit den zum zweiten Mal vom Umweltausschuss organisierten Scheibbser Nachhaltigkeitstagen Bewusstsein zu schaffen“, sagt Stadtrat Joseph Hofmarcher (BUGS). Die Nachhaltigkeitstage werden am Mittwoch und Donnerstag mit dem Reparaturcafé bei der Stadtmole fortgesetzt. Denn wie Lukas Holzer weiß: „Müllvermeidung beginnt beim Einkauf.“

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