5.360 Reisepässe werden 2017 ungültig

Tausende Pässe verlieren ihre Gültigkeit. Daher wird schon jetzt vor langen Wartezeiten von März bis Juli gewarnt.

Erstellt am 25. November 2016 | 05:00
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Symbolbild Reisepass Passport
Foto: bilderbox.com

1,1 Millionen Reisepässe verlieren im Jahr 2017 ihre Gültigkeit. Das sind deutlich mehr als in einem durchschnittlichen Jahr. Betroffen davon sind auch 5.360 Pässe im Bezirk Scheibbs – im Normalfall sind es nur 3.050 pro Jahr.

„Vor allem in den Monaten März bis Juli 2017 muss mit einem großen Andrang und längeren Wartezeiten im Bürgerbüro gerechnet werden“, warnt die Österreichische Staatsdruckerei. Besonders voll könne es im Juli werden, da in diesem Monat annähernd 80 Prozent der Pässe ablaufen. Daher wird gebeten, sich schon jetzt um die Beantragung des neuen Passes zu kümmern.

"Wartezeiten so kurz wie möglich halten"

Seitens der Bezirkshauptmannschaft erklärt Bezirkshauptmann Johann Seper: „Bei uns wurden interne Vorkehrungen getroffen, um auch im Jahr 2017 bei Reisepassbeantragungen Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten.“

Dennoch: Wer nicht lange auf seinen neuen Pass warten möchte, oder gar demnächst verreist, sollte zum einen die Gültigkeit des Reisedokuments prüfen – diese ist im Pass auf der Seite mit dem Foto zu finden – und zum anderen die Einreisebestimmung für das Zielland abgeklären. Einige Länder verlangen, dass der Pass über die Reisedauer hinaus gültig ist, wie zum Beispiel Südafrika mit mindestens
30 Tagen bei Ausreise.

Darauf ist beim neuen Antrag zu achten

Wichtig bei der Beantragung des neuen Passes: Das Foto muss den Richtlinien entsprechen. Diese besagen, dass das Bild 35 Millimeter breit und 45 Millimeter hoch sein muss. Außerdem muss das Gesicht zwei Drittel des Fotos einnehmen und darf nicht älter als sechs Monate sein.

Infos unter www.help.gv.at oder www.bmeia.gv.at.