AMS erwartet Andrang. Das AMS Scheibbs verzeichnet mit 619 Arbeitslosen im Oktober einen weiteren Rücklauf. Ein Trend, der vermutlich im November nicht mehr zu halten sein wird.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. November 2020 (12:55)
440_0008_7969257_erl45scheibbs_ams_evalugbauer_0913.jpg
Das AMS Scheibbs bittet seine Kunden aufgrund des Lockdowns den persönlichen Kontakt zu den Beratern zu minimieren und auf das Internet oder Telefon zu umzusteigen.
NÖN/Archiv

Die Oktober-bilanz des Arbeitsmarktservices fällt für den Bezirk Scheibbs deutlich besser aus, als von vielen Fachleuten erwartet. 619 vorgemerkte Arbeitslose sind um 19 weniger als im September. Von Wiedereinstellungen und vermehrten Arbeitsaufnahmen in den letzten Wochen haben überwiegend Frauen profitiert.

Mit den mit 2. November wirksamen Einschränkungen stellt sich das Arbeitsmarktservice auch auf verstärkten Kundenstrom ein, der mit der einsetzenden Winterarbeitslosigkeit zusammenfallen wird. „Wie beim Lockdown im März wird unser oberstes Ziel sein, die Existenzsicherung aller Personen, die nun arbeitslos werden, so rasch wie möglich sicher zu stellen und dabei das Ansteckungsrisiko für AMS-Berater und Jobsuchende zu minimieren“, so Geschäftsstellenleiter Sepp Musil. „Wir bitten daher, uns auf anderen Wegen zu kontaktieren als persönlich in die Geschäftsstelle zu kommen, wenn es möglich ist.“

Das Arbeitsmarktservice bietet dazu folgende Möglichkeiten an: Eine Arbeitslosmeldung ist über das eAMS-Konto oder telefonisch sowie direkt bei der zuständigen AMS-Geschäftsstelle möglich.

„Wir werden alles daran setzen, den Kundenkontakt so kurz und so kompakt wie möglich zu gestalten. Sollte es zu längeren Antwort- oder Wartezeiten am Telefon oder in der Geschäftsstelle kommen, bitten wir um ihre Geduld und ihre Mithilfe, damit wir alle Personen, die uns brauchen, in dieser Situation bestmöglich unterstützen können“, so Musil weiter.