Arbeit während der Hitzewelle: Gratis-Wasser oder hitzefrei

Erstellt am 30. Juli 2022 | 04:50
Lesezeit: 2 Min
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Bei ZKW verteilten Sicherheitsfachkraft Johannes Haugensteiner (links) und Betriebsrat Daniel Hofer im Auftrag der Geschäftsführung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zweiten Schicht in den Werken Wieselburg, Haag und Dietach Wasserflaschen. Im Bild: Monika Teufel.
Foto: ZKW Group
Glücklich all jene, die in diesen Tagen mit Klimaanlagen in ihren Büros ausgestattet sind. Ansonsten wird im Bezirk Scheibbs geschwitzt und viel (Wasser) getrunken.
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Etliche Firmen haben in diesen Tagen an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos Wasser verteilt, um den Arbeitsalltag erträglicher zu machen. Auf vielen Outdoor-Baustellen wurde, wenn möglich, schon früher am Morgen begonnen oder es tritt bei Erreichen von 32,5 Grad am Arbeitsplatz die von der Gewerkschaft Bau-Holz ausverhandelte Hitzefrei-Regelung in Kraft. So wie etwa in der Vorwoche bei manchen Baustellen der Scheibbser Baufirma Traunfellner. „Viele unserer Kollegen haben die Hitze-App der Gewerkschaft auf ihrem Handy. Und wenn die anschlägt, dann ruht in Absprache mit dem Polier die Baustelle. Das funktioniert bei uns wirklich problemlos. Der Arbeitgeber bekommt diese Zeiten ja auch vollständig ersetzt“, erklärt Traunfellner-Betriebsratsvorsitzender Reinhard Pitzl.

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