Arbeitsunfälle sind auf Rekordtief

AUVA vermeldet für 2017 neuerlich sinkende Zahl von Arbeitsunfällen.

Erstellt am 24. Mai 2018 | 05:00
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Arbeitsunfall Symbolbild
Foto: Gino Santa Maria/shutterstock.com

Eine sinkende Rate der Arbeitsunfälle trotz gleichzeitig steigender Beschäftigungsverhältnisse vermeldet die Statistik der AUVA Niederösterreich 2017. Besonders deutlich ist dieser Trend in der Statistik des Bezirks Scheibbs zu erkennen: 384 anerkannte Arbeitsunfälle hat es in den regionalen Betrieben 2016 gegeben, 2017 waren es mit 308 beachtlich weniger. Damit ist die Unfallrate von 32,22 Prozent bei 1.000 Beschäftigungsverhältnissen auf 24,97 Prozent gesunken.

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Arbeitsunfälle Erlauftal
Foto: Gino Santa Maria/shutterstock.com

Hier liegt der Bezirk sogar deutlich unter dem Niederösterreich-Schnitt: Mit 12.336 anerkannten Arbeitsunfällen 2017 gab es landesweit 57 Unfälle weniger als 2016. Einer Unfallrate von 23,27 Prozent von 2016 steht eine Rate von 22,7 Prozent im Jahr 2017 gegenüber.

Kürzere Krankenstände

Zur geringeren Unfallquote kamen laut AUVA 2017 auch kürzere Krankenstände nach Arbeitsunfällen. Mit dem Krankenstand lassen sich die Unfallopfer im Bezirk deutlich länger Zeit als der Landesdurchschnitt: Betrug die Anzahl der Krankenstandstage 2017 niederösterreichweit 16,32 Tage (2016: 16,85 Tage), waren es im Bezirk Scheibbs 2017 durchschnittlich 19,52 Tage und damit etwas mehr als 2016 (19,34 Tage).

Die häufigsten Arbeitsunfälle in niederösterreichischen Betrieben ereignen sich übrigens – etwas unerwartet – in der Sparte „Handel“, dann erst folgen „Produktion von Waren“ und „Baugewerbe“.