Bei katholischer Frauenbewegung gibt es neuen Schwung. Wichtiges Netzwerk für Frauen, um durch die Kraft des Miteinanders Kirche und Gesellschaft zu gestalten.

Erstellt am 09. Oktober 2017 (11:30)
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Katholische Frauen aus dem Bezirk Scheibbs holten sich beim diözesanen Frauentag unter der Leitung von Anna Rosenberger (stehend 5. von links) neuen Schwung.
Wolfgang Zarl

Neue Impulse für ihr Leben und Wirken im Alltag und in der Pfarre holten sich viele Frauen aus dem Bezirk beim diözesanen Frauentag der Katholischen Frauenbewegung unter dem Motto „Ein Tag für mich“.

Geleitet wurde der Tag von der kfb-Vorsitzenden Anna Rosenberger. Dabei wurde den Frauen auch der neue Schwerpunkt Frauen.Leben.Stärken nähergebracht: „Es ist unser Ziel, Frauen in vielfältigen Lebenssituationen zu stärken und zu unterstützen, sich zu vernetzen und einander zu ermutigen, indem wir Frauen ermächtigen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, öffentlich für unsere Rechte eintreten und die Kraft des Miteinanders zur Gestaltung von Kirche und Gesellschaft nutzen.“

Es war ein Tag voll Leichtigkeit, Begegnungen, Stärkung, Information und Spiritualität. Impulse gab es rund um die Themenbereiche Resilienz, psychische Widerstandskraft in herausfordernden Zeiten und Humor als Kraftquelle.

Referentin war Unternehmensberaterin Gabriele Haas, die das starke Netz der Frauenbewegung hervorhob. Sie gab Frauen viele praktische Tipps, zur Ruhe zu kommen, um neu durchstarten zu können. Generell empfiehlt sie, eine Beziehungskultur zu beginnen, die von Lob, Anerkennung und Wertschätzung bestimmt ist.