Blutspende-Aufruf: "Die Reserven sind knapp". Das Rote Kreuz appelliert: „Brauchen Blutspender!“. Aufgrund von Grippewelle und Feiertagen sind Reserven knapp. Im Scheibbser Krankenhaus ist Versorgung mit Blut gesichert.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 25. Januar 2017 (05:12)
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Es ist unersetzbar: Blut. In den letzten Wochen sind die Lagerstände deutlich zurückgegangen, weshalb das Rote Kreuz um Generalsekretär Werner Kerschbaum zum Blutspenden aufruft: „Damit wir die Versorgung der Patienten in den Spitälern wie gewohnt sicherstellen können, ist es wichtig, dass jetzt mehr Blut gespendet wird.“ Die Knappheit kommt nicht von ungefähr.

Die Grippewelle und die Erkältungen sind schuld, dass weniger Menschen Blut spenden kommen können. „Außerdem waren viele Spender über die Feiertage verreist.“ Im Bezirk Scheibbs veranstaltet das Rote Kreuz jährlich 35 Blutspendeaktionen (siehe Infobox für die nächsten Termine). „Wir freuen uns über jeden Blutspender, besonders auch über Erstspender“, erklärt Manfred Großberger, Bezirksstellenverantwortlicher für das Blutspendewesen im Bezirk Scheibbs.

Angst, dass Patienten im Krankenhaus kein Blut erhalten, brauche mn aber nicht zu haben, beruhigt Erwin Schwaighofer vom Landesklinikum Scheibbs: „Die Bestände haben sich inzwischen wieder normalisiert.“ Blutspenden ist dennoch wichtig, betont Schwaighofer weiter.