Das bringt 2022: Miteinander ist Leitmotiv

Erstellt am 29. Dezember 2021 | 03:15
Lesezeit: 3 Min
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Maler Robert Kabas aus Purgstall wünscht sich für 2022 viele ruhige Momente zum Genießen und wieder einmal einen Urlaub im Süden. Eine stille Silvester-Feier mit der Familie steht bevor.
Foto: Katona
Judith McGregor, Robert Kabas und Franz Aigner werfen einen Blick ins Neue Jahr im Bezirk Scheibbs.
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Zur Ruhe kommen, im hektischen Alltag öfters innehalten, das hat Judith McGregor, Musikerin und Trägerin des Scheibbser Kulturpreises 2021, sich für das kommende Jahr vorgenommen. „Es geht darum, mehr auf sich zu schauen, sich nicht hetzen zu lassen. Das nehme ich mir für jedes Jahr vor. Und am Ende des Jahres kommt man drauf, dass aus den Vorsätzen nicht viel geworden ist“, lacht die Musikerin. Für 2022 wünscht sie sich, wieder regelmäßig auftreten zu können: „Es wäre schön, wieder im Voraus planen und sich auf Konzerte freuen zu können.“ In Bezug auf die Pandemie ist die Künstlerin optimistisch: „Ich denke positiv und glaube daran, dass 2022 nicht mehr von Covid regiert wird.“

Silvester wird sie im Kreis der Familie feiern: „Ganz ruhig und entspannt. Eine Freundin von großen Partys war ich sowieso nie.“ Die Zeiten als Party-Tiger sind auch für Maler Robert Kabas längst vorbei. Auch er wird im Kreis der Familie ins Neue Jahr starten: „Früher haben wir Silvester gern mit Freunden gefeiert, heuer wird die Runde kleiner sein, wie schon im vergangenen Jahr.“

Gesellschaft soll mehr zusammenrücken

Für 2022 hat er sich vorgenommen, die kleinen Dinge des Lebens mehr zu genießen: „Die Pandemie hat uns bewusst gemacht, wie gut es tut, sich im Alltag Ruhe zu gönnen.“ Wenn möglich, wird er 2022 mit seiner Frau Brigitte ein wenig mehr Sonne genießen: „Ein Urlaub im Süden, Sonne, Strand und Meer – wir haben schon fast vergessen, wie schön das sein kann.“ Was Kabas sich für 2022 auf jeden Fall vornimmt: „Unseren Sohn Max, einen Radsportler, zu Rennen begleiten.“

Der Scheibbser Bürgermeister und Gemeindebund-Bezirksobmann Franz Aigner (ÖVP) hält von Neujahrsvorsätzen wenig. „Ich will nur versuchen, auf Gemeindeebene und in der Gesellschaft weiter als ausgleichender Faktor aufzutreten. Dass die Gesellschaft 2022 wieder mehr zusammenrückt, wäre auch mein genereller Wunsch für das neue Jahr. Wir bringen das Virus nur gemeinsam weg, nicht, wenn wir gegeneinander arbeiten. Aber dieses Leitmotiv des Miteinanders sollten wir ohnehin nicht nur zu Pandemiezeiten, sondern immer haben“, sagt Franz Aigner.

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