Hilfswerk Ötscherland-Waidhofen sucht Mitarbeiter. Hilfswerk Ötscherland-Waidhofen sucht dringend neues Personal, besonders Diplomierte, aber auch Quereinsteiger.

Von Karin Katona. Erstellt am 07. März 2018 (05:00)
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Die leitende Pflegekraft Andrea Schagerl und Diplomkrankenschwester Anita Aigner sind am Standpunkt Scheibbs stationiert. Das Hilfswerk Ötscherland-Waidhofen betreut mit seinen 44 Mitarbeitern 210 Kunden. Dringend werden neue Mitarbeiter gesucht: „Von Teilzeit bis Vollzeit ist alles möglich. Das Hilfswerk ist ein sehr mitarbeiterfreundliches Unternehmen.“
Raimund Holzer

Mit seinen 44 Mitarbeitern betreut das Hilfswerk Ötscherland-Waidhofen derzeit 210 Kunden. Mit 40 Dienstautos sind die Mitarbeiter täglich im Einsatz für pflegebedürftige Menschen und deren Familien. Die Palette reicht dabei von täglichen Erledigungen wie Einkauf und Arztbesuch bis zu Pflegetätigkeiten und Betreuung in der letzten Lebensphase.

Andrea Schagerl: "Immer auf neuesten Wissensstand"

Ein Job mit großen Herausforderungen, aber auch vielen schönen Aspekten, wie Andrea Schagerl, leitende Pflegekraft beim Hilfswerk Scheibbs, betont: „Das Hilfswerk ist ein sehr mitarbeiterfreundliches Unternehmen und wird auch wegen der flexiblen Arbeitszeiten geschätzt.“ Goßer Wert werde auf ein bedarfsgerechtes Fort- und Weiterbildungsangebot gelegt.

Speziell mit Schulungen im Umgang mit schwierigen Situationen und beruflichen Herausforderungen fokussiere das Hilfswerk die Kunden- und Mitarbeiterbetreuung: „Unser Pflegepersonal ist immer auf dem neuesten Wissensstand und kann somit allen Kunden qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung bieten.“

Derzeit sucht Hilfswerk fünf neue Mitarbeiter

Kürzere Aufenthaltszeiten in Spitälern und vermehrte Single-Haushalte lassen den Pflegebedarf in der heutigen Zeit steigern. Stetig im Steigen ist daher auch der Personalbedarf beim Hilfswerk. Derzeit werden fünf neue Mitarbeiter in den Berufsgruppen diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege, Fachsozialbetreuer, Pflegeassistenten und Heimhilfen gesucht.

Immer mehr Menschen, weiß Andrea Schagerl, kommen nicht mehr über den ersten Bildungsweg, sondern als Umsteiger in einen Pflegeberuf. „Die Ausbildungsstätten in der Region bieten laufend Lehrgänge im Bereich der Pflege an.“ 2017/2018 hätten sich drei Kolleginnen beruflich umorientiert: „Sie haben die Ausbildung zur Heimhilfe über die ISL Akademie absolviert und sind jetzt für uns tätig.“

Der Bedarf an Pflegepersonal beim Hilfswerk, hebt Andrea Schagerl hervor, werde trotz 24 Stunden-Hauskrankenpflege bestehen bleiben: „Wir betreuen oft auch zusätzlich, wenn eine 24 Stunden-Kraft im Haus ist. Pflegetätigkeiten können nicht durch eine Betreuung ersetzt werden.“

Infos zur Ausbildung beim Hilfswerk NÖ oder bei den Ausbildungsstellen: pflegeentwicklung.suport@noe.hilfswerk.at, 02742/2491401.