KPÖ & Liste Pilz: Die Kleinen hoffen auf einen Einzug. Erich Stöckl (KPÖ Plus) und Hubert Kramar (Pilz) sind für Sonntag guter Dinge.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 13. Oktober 2017 (05:00)
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Erich Stöckl (links, KPÖ Plus) und Hubert Kramar (unten, Liste Pilz) hoffen auf den Einzug ihrer Parteien ins Parlament.
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Ehrlich, sozial, verlässlich und konsequent – vor der Wahl und nach der Wahl. Für eine bessere solidarische Gesellschaft und Zukunft und gegen Spaltung und Hass. Dafür stehe die KPÖ Plus, betont deren Bezirksspitzenkandidat und Landesparteivorsitzender Erich Stöckl aus Gaming.

„Wenn uns all jene ankreuzen, die bei wahlkabine.at KPÖ als Ergebnis erhalten, bin ich zuversichtlich“Erich Stöckl

Der 61-Jährige kandidiert am dritten Listenplatz der KPÖ im Wahlkreis Mostviertel und hofft, dass sich ein Parlaments-Einzug ausgeht. „Wenn uns all jene ankreuzen, die bei wahlkabine.at KPÖ als Ergebnis erhalten, bin ich zuversichtlich“, sagt Stöckl.

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Hauptanliegen für ihn sind leistbare Wohnbedingungen sowie eine gerechte Bezahlung und Verteilung von Arbeit. „Der technologische Wandel soll das Arbeitsleben erleichtern, nicht Arbeitsplätze ersetzen. Facharbeiter werden wir nur dann bekommen, wenn Betriebe auch vermehrt Lehrlinge ausbilden“, betont Stöckl, der vor einem weiteren Abdriften der Politik nach rechts warnt.

Bei der Liste Pilz findet sich auf Platz zwei der Regionalwahlkreisliste Mostviertel der gebürtige Scheibbser Hubert Kramar. „Für mich spricht, dass ich nicht korrumpierbar bin, gut sprechen und argumentieren kann“, gibt sich der 69-jährige Schauspieler und Aktionist selbstbewusst. Er würde im Parlament besonders für nachhaltig ökologische, soziale und bildungspolitische Reformen kämpfen.

Kramer: "Politik ist unser Leben"

„Politik ist unser Leben. Gute Politik für uns Menschen bringt ein gutes Leben“, sagt Kramar und ist optimistisch, dass die Liste Pilz auf zwölf Prozent kommen wird. Für das Ötscherland wäre ihm eine Förderung kultureller Aktivitäten wichtig, bei denen auch die Bevölkerung partizipiert. Eine nachhaltige Landwirtschaft mit Förderungen von landschaftserhaltenden Projekten, gemeinschaftsstiftende Sozialprojekte, leistbarer Wohnraum und ausreichende Einrichtungen für Kinderbetreuung sind Kramar weitere Anliegen.