Sie sind zurück: Feuerwehrfeste, Übungen und Bewerbe

Erstellt am 20. April 2022 | 04:42
Lesezeit: 3 Min
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Kommandant Hohensteiner Wolfgang und Kommandant-Stellvertreter Heigl Franz rühren für das erste Event, die „Nacht der Feuerwehr“ am kommenden Samstag im Reinsberger Musium, die Werbetrommel.
Foto: FF Reinsberg/Eplinger
Mit der „Nacht der Feuerwehr“ in Reinsberg am 23. April startet die Saison der Feuerwehrfeste im Bezirk Scheibbs.
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Es darf wieder gefeiert und getanzt werden. Die Feuerwehren im Bezirk planen nach zwei Jahren wieder ihre ersten Veranstaltungen. Den Anfang macht die Feuerwehr Reinsberg mit der „Nacht der Feuerwehr“ am kommenden Samstag. „Wir freuen uns sehr darauf. Der erste derartige Ball vor zwei Jahren war ein voller Erfolg, daran wollen wir heuer wieder anknüpfen“, meint der Feuerwehrkommandant Wolfgang Hohensteiner.

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Franz Spendl hofer: „Versäumtes wird jetzt nachgeholt.“
Foto: NÖN

Die Vorbereitungen für das Event laufen auf Hochtouren. Bei volkstümlicher Musik und Schlager sollen sich rund 400 Personen im liebevoll dekorierten Musium amüsieren. „Wir freuen uns, nicht nur Mitglieder, sondern auch viele Besucher aus der gesamten Region begrüßen zu dürfen“, ist Hohensteiner vorfreudig.

Doch nicht jede Feuerwehr wird heuer feiern, denn aufgrund von Planungsunsicherheiten werden diese bereits fix in Neustift und St. Anton/Jeßnitz ausfallen. „Die Vorbereitungen für ein solches Fest beginnen bereits sehr früh, für einige war die Vorlaufzeit Corona-bedingt einfach zu unsicher“, weiß Philipp Pflügl vom Bezirksfeuerkommando.

„Feiern ja, aber wann und wie“, diese Frage stellt sich derzeit das Kommando der FF Scheibbs und Lackenhof. „Wir haben schon mal das Wochenende rund um den 23. Juli ins Auge gefasst. Details gibt es aber noch keine, dafür war die Zeit viel zu kurz“, meint der Scheibbser Verwalter Norbert Loschko.

Generell sind die Feste und Haussammlungen für die Wehren wichtig. „Wir finanzieren damit aber sicherlich nicht unsere Ausflüge“, scherzt Loschko. Die Einnahmen kommen zu 100 Prozent der Ausrüstung der Feuerwehren zugute. „Damit können wir bei Anschaffungen einen größeren Teil übernehmen.“

Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Spendlhofer betont: „Finanziell sind die Wehren aufgrund von Hilfen aus dem Unterstützungsfond der Non-Profit-Organisation mit einem blauen Auge durch die Pandemie gekommen. Der laufende Betrieb war natürlich durch die Gemeinden gesichert.“ Fahrzeugankäufe wie in Gresten, Reinsberg und der Bau der neuen FF-Häuser in Lackenhof und Oberndorf gingen, wenn auch etwas zeitverzögert, über die Bühne. „Trotz Pandemie haben die Feuerwehren ihren Auftrag zu 100 Prozent erfüllt.“

Zu kurz kamen in den vergangenen zwei Jahren natürlich die Schulungen und Übungen. Versäumtes wird jetzt nachgeholt. Mit dem Start der FF-Feste hält nun auch die Geselligkeit wieder Einzug. „Diese sind für die Pflege der Kameradschaft und den Kontakt zur Bevölkerung natürlich wichtig.“

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