Erstellt am 10. Januar 2017, 04:59

von Christian Eplinger

Skigebiete freuen sich über Gästeplus. 30 Prozent plus am Hochkar und Ötscher, doch auch die kleinen Skigebiete jubeln: So viel Schnee wie seit Jahren nicht.

Richtig „powdern“ am Großen Ötscher – das genoss am Sonntag auch der 16-jährige Xaver Heigl aus Wieselburg.  |  privat

Der Winter hat den Scheibbser Bezirk seit der Vorwoche fest im Griff. Was für die Autofahrer mitunter zum Problem wird, erfreut die Skilift- und Langlaufloipenbetreiber in der Region. Denn derzeit heißt es allerorts: Alle Anlagen in Betrieb!

Entsprechend zufrieden zeigt man sich mit der Ferienbilanz, wenngleich die Schneemassen – am Sonntag gab es in Puchenstuben, Lackenhof, Lunz oder am Hochkar knapp einen halben Meter Neuschnee – dafür fast eine Woche zu spät gekommen sind.

Am Hochkar und Ötscher verzeichnete man bereits bis 5. Jänner gegenüber dem Vorjahr ein Gästeplus von rund 30 Prozent.

Top-Bedingungen nach Weihnachte

„Wir konnten in den beiden Skigebieten bereits 50.000 Gäste begrüßen. Vor allem in den Tagen nach Weihnachten herrschten heuer absolute Top-Bedingungen. So hatten wir am 30. Dezember am Hochkar 4.700 Skigäste und am Ötscher ebenfalls über 2.500. In Anbetracht dessen, dass wir da noch nicht einmal alle Anlagen in Betrieb hatten, war das enorm“, erzählt Andreas Buder, Geschäftsführer der Ötscherlifte und Prokurist der Hochkar Bergbahnen.

Starker Wind in zweiter Ferienwochen

In der zweiten Ferienwoche hat das Wetter nur bedingt mitgespielt. Hochkar und auch der Ötscher hatten teilweise mit dem starken Wind und Schneeverwehungen zu kämpfen. Aktuell hält man bei einer Schneehöhe von über eineinhalb Metern.

Seit Freitag ist auch der Große Ötscher in Betrieb. Aber Achtung: Es herrscht erhöhte Lawinengefahr. Fahrten ins freie Gelände sind am Hochkar und Ötscher verboten.

Gute Stimmung in kleineren Skigebieten

Beste Stimmung herrscht auch in den kleineren Skigebieten. Am Maiszinken in Lunz sind seit Donnerstag beide Pisten geöffnet. In Puchenstuben ging man schon mit 30. Jänner in Vollbetrieb und freute sich gleich über 350 Tagesskigäste. „In der zweiten Wochen hatten wir etliche Skikurse“, weiß Betriebsleiter Norbert Jani. Auch am Hochbärneck hat man am Altjahrestag den Lift erstmals in Betrieb genommen und ist seit damals durchgefahren.

Während der Schulzeit schrauben die kleinen Skigebiete ihre Betriebszeiten aber etwas zurück. Am Hochbärneck ist am Freitag ab 12 Uhr sowie samstags und sonntags ganztägig Liftbetrieb. In Puchenstuben fährt unter der Woche nur das Kinderland ab Mittag. Am Wochenende ist auch der Turmkogellift in Betrieb. In Lunz fährt man unter der Woche ab 10 Uhr, am Wochenende bereits ab 9 Uhr.

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