Sturm hielt Einsatzkräfte und EVN auf Trab

Sturmböen von 100 km/h und mehr brausten Freitagabend und Samstagvormittag über den Scheibbser Bezirk und hinterließen zahlreiche geknickte Bäume. Mit rund 60 Feuerwehrkameraden waren an diesen beiden Tagen fünf Wehren aus dem Bezirk im Einsatz, um Straßen von entwurzelten und umgestürzten Bäumen zu befreien. Auch knapp 1.700 EVN-Kunden im südlichen Teil des Bezirks waren kurzzeitig ohne Strom.

Erstellt am 05. Oktober 2020 | 10:40
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Die Einsätze im Detail: 

FF St. Anton/Jeßnitz: Mehrere Bäume waren auf der Straße Richtung Hochbärneck umgefallen. Ein Pkw-Lenker war mit seinem Auto sogar zwischen zwei umgefallenen Bäumen eingeschlossen und konnte nicht weiterfahren. Die St. Antoner FF-Mitglieder zerkleinerten die umgestürzten Bäume und machten die Straßen wieder frei.

FF Puchenstuben: Mehrere Bäume mussten von der Zufahrtsstraße zu den Turmkogelliften weggeräumt weden.

FF Kienberg: Umgestürzte Bäume blockierten die Landesstraße 6171 (Urmannsau Richtung Naturpark Eingang Eibenboden).

FF Lackenhof: Die FF-Kameraden unterstützen Hausbesitzer und EVN bei Reparaturarbeiten.

FF Lassing: Die FF Lassing war einerseits am Samstagvormittag im Einsatz, um umgestürzte Bäume von der B25 wegzuräumen und anderseits am Samstagnachmittag bei der Tragödie im Mendlingtal (siehe Seite 36).

Knapp 1.700 Anlagen kurzzeitig ohne Strom

Voll gefordert waren auch die EVN-Mitarbeiter. Denn umgestürzte Bäume hatten im Bereich Gresten, Brettl, Nestelberg, Pfaffenschlag, Bodingbach, Holzapfeld für ein bis zwei Stunden die Stromversorgung lahmgelegt. „Knapp 1.700 Kundenanlagen waren am Samstag kurzzeitig ohne Strom. Am stärksten betroffen war der Bereich Grestn und Brettl mit knapp 1.500 Kundenanlagen, wobei dort der Stromausfall in der Nacht von Freitag auf Samstag kurz nach Mitternacht auftrat“, schildert Stefan Zach, Sprecher von EVN-Netz NÖ.