Suche nach Verwandten bei Exkursion. 30 Teilnehmer der AG Familienforschung NÖ-Eisenwurzen & Franken waren vier Tage lang auf der „Suche nach Verwandten in Franken“. Dabei nahmen sie viele Eindrücke mit.

Von Hans Karner. Erstellt am 14. Oktober 2019 (12:14)
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Noch lange in Erinnerung bleiben wird die Exkursion „Suche nach Verwandten in Franken“ jenen 30 Teilnehmern der Arbeitsgemeinschaft Familienforschung NÖ-Eisenwurzen & Franken aus den Pfarren Gaming, Gresten, Lunz, Purgstall, Reinsberg, Scheibbs, Steinakirchen und Wieselburg.

Erst ab 1975 konnten Familienforscher Namen und Stammbäume entdecken, die nach dem 30-jährigen Krieg das „Ländle ob der Enns“ von den Grundherrschaften als Lutherische ausgewiesen wurden. Für das Mostviertel wurden damals die Namen von 1.763 „Exulanten“ ausgeforscht. Erst nach dem die Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V. unter ihrem Vorsitzenden Pfarrer i.R. Eberhard Krauß den Heimatverein Gresten-Land und Musikverein der Ortskapelle Gresten zu einem Lokalaugenschein nach Nürnberg eingeladen hatte, kam 1999 der geschichtsträchtige Stein ins Rollen.

Nach 20 Jahren nahm die AG Familienforschung NÖ-Eisenwurzen & Franken diesen Ball auf und erlebte in Kernfranken vier Tage prägende Eindrücke – in Dietenhofen, Kammerstein, Rothenburg ob der Tauber, Schwabach und Baudenbach-Stübach. In Dietenhofen – der Partnergemeinde von Gresten-Land – bereitete der Scheibbser Autor Franz Gloser mit der szenischen Lesung „Flüchtlingsschicksal anno 1653 – Erstes Abendmahl der Redlingshöfer“ das historische Geschehen auf.