Was bei der Wahl am Sonntag zu beachten ist. Worauf man bei der Stimmabgabe am Sonntag achten und was man vor allem bei der Briefwahl nicht vergessen sollte.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 13. Oktober 2017 (05:00)
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Symbolbild
APA/ROLAND SCHLAGER

16.626 Frauen und 16.520 Männer sind bei den Nationalratswahlen im Bezirk Scheibbs wahlberechtigt. 2013 machten 83,6 Prozent der Wähler (27.895 Personen) von ihrem Stimmrecht Gebrauch. 738 Stimmen waren im Scheibbser Bezirk aber ungültig – dabei wollten vielleicht nicht alle dieser 738 Personen bewusst ungültig wählen.

Daher verrät der Scheibbser Bezirkshauptmann Johann Seper im NÖN-Gespräch, worauf es bei der Stimmabgabe besonders zu achten gilt: „Bei dieser Wahl gilt die Regel: Partei sticht Name. Auch wenn man insgesamt drei Vorzugsstimmen vergeben kann, zählt in allererster Linie das Kreuzerl bei der Partei. Stimmen Partei und Vorzugsstimmen nicht überein, so zählt nur die Parteistimme.“

Drei Vorzugsstimmen kann man vergeben

Insgesamt kann man drei Vorzugsstimmen vergeben: Eine für einen Regional-Wahlkreiskandidaten (durch Ankreuzen) sowie je eine für einen Kandidaten des Landeswahlkreises und eine für einen Kandidaten der Bundeswahlliste (beide durch Hinschreiben). Seper: „Wichtig ist, dass alle derselben Partei angehören und natürlich auch auf den jeweiligen Listen kandidieren.“

Ist man am Sonntag nicht in seiner Heimatgemeinde beziehungsweise in der Gemeinde, wo man in der Wählerevidenzliste eingetragen ist, kann man an seinem Heimatgemeindeamt eine Wahlkarte beantragen. „Wichtig dabei ist, dass die Wahlkarte zum einen bis Sonntag bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangt oder in einem Wahllokal abgegeben wird und zum anderen, dass die Wahlkarte unterschrieben ist. Die Wahl – der Stimmzettel – bleibt natürlich anonym, aber ohne Unterschrift kann die Wahlkarte nicht in das Wahlergebnis einbezogen werden“, nennt Seper die wichtigste Regel bei der Briefwahl.

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