Familienstreit: „Das machen sie nur als Racheakt“. Vorwurf der sexuellen Belästigung nach Streit zweier Familien.

Von NÖN Redaktion und Karin Katona. Erstellt am 25. Oktober 2019 (04:32)
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Wegen mehrfacher sexueller Belästigung, angeblich geschehen zwischen Juli und November 2018 in einer Flüchtlingsunterkunft in Puchenstuben, stand ein junger Mann afghanischer Abstammung vor dem Bezirksgericht.

Die angeblichen Opfer, zwei junge Mädchen aus Moldawien, hatten die Tat erst im heurigen April angezeigt. Die verspätete Anzeige sei kein Zufall, sondern eher ein Racheakt, sagt der Anwalt des Angeklagten: „Der Anzeige ist ein Streit zwischen den beiden Familien vorangegangen.“

Die Aussagen der jungen Damen und ihrer Mutter fand Bezirksrichter Oliver Baumschlager „zu widersprüchlich, um daraus einen Tatbestand abzuleiten. Das Gericht muss von der Schuld überzeugt sein.“ Er sprach den Angeklagten frei.