Literatur aus der Pfarre Gresten. Vom bisherigen Bücherbasar aus entstand ab Jahresbeginn die öffentliche Bibliothek der Pfarre Gresten, die nun auch geöffnet ist.

Von Anna Faltner. Erstellt am 24. Mai 2020 (04:14)
Bibliotheksleiterin Johanna Loibl (rechts) berät die begeisterte Leserin Waltraud Fuchs.
privat

Vor einigen Jahren schloss die Gemeindebücherei ihre Pforten. Um die Bürger dennoch mit Lesestoff versorgen zu können, initiierte die Pfarre Gresten einen Bücherbasar. Und dieser entwickelte sich ab Jahresbeginn jetzt zur öffentlichen Bibliothek der Pfarre Gresten.

Ein breites Angebotsspektrum – vom Kinderbuch über den Bestsellerkrimi bis zum Sachbuch und Lebensratgeber – erwartet die Grestner Leseratten. „Die Bibliothekare sind bemüht, den Wünschen ihrer Leser bestmöglich entgegenzukommen und laufend neue Bücher anzukaufen“, berichtet die Verantwortliche, Johanna Loibl.

Für die Übernahme der Betriebskosten garantiert die Pfarre Gresten, für Buchankäufe und notwendiges Equipment wurden Fördermittel von der Marktgemeinde Gresten und von der Gemeinde Gresten-Land in Aussicht gestellt und ein weiterer Förderantrag wurde an das Land Niederösterreich eingereicht.

Basar mit 3.000 Büchern

Durch die Coronakrise wurde die Entwicklung etwas verzögert. Auf das geplante Eröffnungsfest und das Lesepicknick muss vorerst verzichtet werden. „Mit der Bücherei sollte ein Bekenntnis zur Bildung und Weiterbildung gesetzt werden und es liegt an allen Interessierten und Lesefreudigen, häufig von diesem Angebot Gebrauch zu machen“, wünscht sich Loibl.

Geöffnet hat die öffentliche Bibliothek immer donnerstags (8.30 bis 9.30 Uhr), freitags (16 bis 18 Uhr) und sonntags (9.30 bis 11.30 Uhr). Den Bücherbasar gibt es übrigens nach wie vor – und zwar mit einen Bestand von rund 3.000 Büchern.