Caritas-Pflegekräfte waren 110.000 Stunden im Ybbstal im Pflegeeinsatz

Erstellt am 21. April 2022 | 04:10
Lesezeit: 2 Min
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Regionalleiter Markus Lurger, Einsatzleiterin Magdalena Hirsch (Zell), Bereichsleiterin Karin Thallauer (Familie und Pflege), Pflegedienstleiterin Andrea Harm, Einsatzleiterin Silvia Gassner (Sozialstation Ybbstal), Einsatzleiterin Marianne Steiner (Waidhofen) und Pflegeleiterin Birgit Rass zogen Bilanz.
Foto: Caritas
117 Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter der vier Ybbstaler Sozialstationen betreuten 500 Kundinnen und Kunden.
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Die Caritas der Diözese St. Pölten zog Bilanz. Im Vorjahr leisteten Pflegekräfte der Caritas im westlichen Mostviertel knapp 200.000 Stunden professionelle mobile Pflege, davon 110.000 Einsatzstunden im Ybbstal.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauskrankenpflege waren 365 Tage für die Gesundheit ihrer Kundinnen und Kunden im Einsatz, trotz Schwierigkeiten wie knapper Personalsituation und zusätzlicher Belastungen durch Schutzausrüstung oder Corona-Erkrankungen in der Familie. „Gerade in der Corona-Krise zeigte sich die Stärke der Caritas-Pflegeteams. Ich danke unseren Einsatzleitungen und Teams für das Engagement, die Professionalität und den Zusammenhalt im Sinne der Nächstenliebe“, betont Bereichsleiterin Karin Thallauer.

2021 erfolgte auch der Startschuss für die digitale Pflegedokumentation. „Durch Entlastung von Bürokratie können Kundinnen und Kunden individueller gepflegt und betreut werden“, hebt Pflegedienstleiterin Andrea Harm die Vorteile des Systems hervor.

Im Ybbstal betreuten die 117 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vier Caritas-Sozialstationen in Waidhofen, Zell, Kematen (Sozialstation Ybbstal) und Ybbsitz rund 500 Kundinnen und Kunden. Dafür wurden insgesamt über 800.000 gefahrene Kilometer zurückgelegt.

„Eine gute Balance zwischen Angebot und Nachfrage ist uns wichtig, damit die Qualität der Pflege auf hohem Niveau und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund und motiviert bleiben“, betonen Regionalleiter Markus Lurger und Pflegeleiterin Birgit Rass. „Um die zukünftig steigende Nachfrage abdecken zu können, setzen wir auf Höherqualifizierung und unterstützen junge Menschen sowie Umsteigerinnen und Umsteiger, die einen Pflegeberuf ergreifen möchten.“

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