Projekt an FH Wieselburg: Österreich trifft Orient

Erstellt am 18. Februar 2022 | 12:06
Lesezeit: 2 Min
Studierende des Campus Wieselburg der FHWN entwickeln Gerichte für Wiener Restaurantkette „Habibi & Hawara“.
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Die Studierenden des Masterstudiengangs Lebensmittelproduktion & Ressourcenmanagement hatten für die Projektarbeit eine besondere Aufgabe seitens des Auftraggebers, der Wiener Restaurantkette „Habibi & Hawara“, gestellt bekommen: Einerseits orientalische Geschmacksrichtungen mit heimischen Zutaten zu kombinieren, und andererseits sollten die Produktkreationen einfache Gerichte sein, bevorzugt vegetarisch oder vegan mit orientalischem Flair. Ganz nach „Habibi & Hawara“-Philosophie galt es auch, ökologische Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und soziale Verantwortung in die Überlegungen miteinzubeziehen.

„Habibi & Hawara“ war in Wien das erste Restaurant von Geflüchteten für Österreicher. Mittlerweile gibt es fünf Standorte, an denen regionale Produkte gepaart mit orientalischen Zutaten aufgetischt werden. Inspiriert davon präsentierten die Studierenden am Ende Gerichte wie den „Jausen-Dschinni“ (Marillenhummus mit Erdäpfel-Sesam-Knödeln) und den „fliegenden Teppich“ (orientalisch gefüllte Buchweizen-Palatschinken).

Nicht nur das Kreieren der Produkte selbst war Teil des Projektes. Die Studierenden erarbeiteten auch ein Marketingkonzept und recherchierten nach Möglichkeiten der nachhaltigen Verpackung. Bei den Gerichten sollte es sich nämlich um „ready to eat“-Speisen handeln, mit einer Mindesthaltbarkeit von fünf Tagen. „Die Studierenden haben kreative und köstliche Kreationen sowie sehr gut ausgearbeitete Marketing- und Verpackungskonzepte präsentiert“ zeigt sich „Habibi & Hawara“-Geschäftsführer Josef Pieringer zufrieden.

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