Eine besondere Premiere für die Gaminger Musikanten

Erstellt am 03. Juni 2022 | 06:13
Lesezeit: 2 Min
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Extra-Proben sind angesagt. Fleißig proben die Musiker des Musikvereins Gaming die Pflichtstücke – die Polka „Gablonzer Perlen“ von Antonín Borovicka, den Walzer „Donausagen“ von Carl Michael Ziehrer und den Marsch „Das Abzeichen“ von Stefan Marinoff – für den Bundeswettbewerb „Polka-Walzer-Marsch“ am 5. Juni im Wiener Rathaus-Festsaal.
Foto: Musikverein Gaming
Der Gaminger Musikverein vertritt erstmalig am 5. Juni das Bundesland NÖ beim Österreichischen Bundeswettbewerb in Wien.
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Die Freude ist groß, der Probenstress bei den 55 Musikern des Musikvereines aber auch. Denn die Gaminger spielen am Sonntag, 5. Juni, im Rahmen des Österreichischen Blasmusikfestes im Festsaal des Wiener Rathauses beim Bundeswettbewerb „Polka, Walzer, Marsch“ für das Land NÖ auf. Das Festival steht heuer ganz im Zeichen des 100. Todestages vom Wiener Komponisten und Militärkapellmeister Carl Michael Ziehrer (1843-1922).

Durch den Niederösterreichischen Blasmusikverband wurde der Musikverein Gaming zu diesem Wettbewerb entsendet. „Wir freuen uns sehr. Es ist eine Auszeichnung, dass wir daran teilnehmen können, schließlich vertreten wir als einziger unser Bundesland NÖ“, sagt Kapellmeister Andreas Jordan und spricht gleichzeitig auch für seinen Stellvertreter Andreas Kalteis und Obmann Andreas Fallmann.

Insgesamt nehmen an dieser Wertung acht Musikkapellen aus den anderen Bundesländern teil und stellen sich mit den drei aufzuführenden Stücken einer strengen Jury. Für den Musikverein Gaming, welcher bereits bei zwei Landeswertungen teilnehmen konnte, ist die Teilnahme beim Bundeswettbewerb erstmalig. Als Pflichtstück, welches von jeder teilnehmenden Kapelle gespielt werden muss, wird neben der Polka „Gablonzer Perlen“ von Antonín Borovicka und dem Marsch „Das Abzeichen“ von Stefan Marinoff der Walzer „Donausagen“ von Carl Michael Ziehrer zur Aufführung gebracht. Genannter Walzer wurde von Carl Michael Ziehrer am 19. Jänner 1893 im Festsaal des Wiener Rathauses uraufgeführt. Damit die Gaminger Musikanten gut vorbereitet sind, wird derzeit auch in anderen Locations musiziert. „Zuletzt waren wir in Reinsberg im Musium, wegen der Akustik“, meint Jordan. Die Konkurrenz sei nämlich groß. „Wir spielen bei den Leistungsbewerben meistens in der Kategorie C, manchmal auch in D. Aber da sind viele Kapellen mit dabei, die immer in D antreten. Aber dabei sein ist einfach alles.“

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