Funken sprang über - Baum fing Feuer. Trotz Waldbrandverordnung zündete am Montag eine Privatperson einen Holzhaufen auf seinem Grundstück in Scheibbsbach an. Vom Feuer sprang ein Funke auf einen danebenstehenden Baum über, der stand innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand und löste damit einen Feuerwehreinsatz aus.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 27. April 2020 (20:58)
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Es gibt leider immer wieder Unbelehrbare. So auch am Montag in Scheibbs. Trotz der seit Wochen herrschenden Trockenheit und der damit verbundenen Waldbrandverordnung, die jedes Feuerentzünden oder Hantieren mit Feuer in Waldnähe verbietet, mussten die Feuerwehren Scheibbs und Neustift am Montagnachmittag zu einem Brandeinsatz nach Scheibbsbach ausrücken. Ein Holzhaufen wurde abgebrannt. Der davon ausgehende Funkenflug steckte einen angrenzenden Baum und das umliegende Gestrüpp in Flammen.

Trotz der mäßig vorhandenen Löschwasserversorung am Einsatzort konnte das in Brand stehende Gewächs rasch abgelöscht und ein Überspringen der Flammen auf den angrenzenden Stadl verhindert werden. 

"Gerade solche Einsätze stellen in Zeiten von Covid-19 eine zusätzliche Belastung dar, weil nur mit Mundschutz und unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen die Einsätze bewältigt werden können.
Wir weisen daher nochmals auf die vorherrschende Trockenheit und der damit einhergehenden erhöhten Waldbrandgefahr hin: Jegliche brandgefährliche Handlungen wie Feuer entzünden, rauchen, hantieren mit offenem Feuer sowie die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen sind in Wald- und Wiesennähe verboten", appelliert der Pressesprecher des FF Abschnittskommandos Großes Erlauftal Philipp Pflügl.