Köstlich kulinarisches im Töpperschloss Neubruck. „Sahnehäubchen“ für die Landesausstellung 2015 und gleichzeitiger Auftakt für ein länger andauerndes Projekt.

Von Laura Aigner und Monika Aigner. Erstellt am 07. Oktober 2016 (05:00)
Christian Eplinger, Christian Eplinger
Bei der Buchpräsentation „So kocht das Ötscher:Reich“ von Waltraud Stöckl im Türkensaal des Schlosses Neubruck, von links, sitzend: Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger und Bürgermeisterin Waltraud Stöckl; stehend: Eisenstraße-Geschäftsführer Stefan Hackl, Apothekerin Angelika Prentner aus Mariazell, Landtagsabgeordnete Renate Gruber, Bürgermeister Stefan Schuster, Verleger Robert Ivancich, Landtagsabgeordneter Anton Erber, Vizebürgermeiserin Irene Wallner-Hofhansl (Pressbaum), Bürgermeisterin Christine Dünwald und Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger.

Am Freitag wurde das Töpperschloss Neubruck zum Schauplatz der Kochbuchpräsentation von Waltraud Stöckl. In Kooperation mit dem Land Niederösterreich, der Neubruck Immobilien GmbH und dem Kral Verlag lud die „kochende und backende Bürgermeisterin“ zur Präsentation ihres Buches „So kocht das „Ötscher:Reich“ ein. Auf 142 Seiten entführt Waltraud Stöckl in eine Welt, bestehend aus Rezepten und Speisen sowie Bräuchen und Traditionen aus der Region rund um den Ötscher.

Besonders stolz ist Stöckl auf das Buchcover, das zum einen die Nordseite des Ötschers und zum anderen die alte aber funktionstüchtige Bauernküche von Stöckl zeigt. „Das mit der richtigen Seite vom Ötscher war mir ein besonderes Anliegen“, lächelt Stöckl.

„Wir haben das Buch gezielt erst nach der Landesausstellung herausgebracht, damit es nicht in einer Bücherflut untergeht. Eine nachhaltige Wirkung ist uns sehr wichtig.“

Robert Ivancich, Verleger

Als Beitrag für die Nachhaltigkeit der Landesausstellung bezeichnete Verleger Robert Ivancich das Kochbuch. Und Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger ging sogar noch weiter. Er sieht das Kochbuch als wichtigen Beitrag zur Regionsidentität: „Denn Speisen und Getränke sind genauso identitätsstiftend wie Brauchtümer.“