Infektions-Zahlen gehen im Bezirk Scheibbs durch die Decke

Erstellt am 15. März 2022 | 06:38
Lesezeit: 2 Min
Coronavirus
Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Photographynet.co.uk
Am 16. März 2020 gab es ersten Corona-Fall im Bezirk Scheibbs. Zwei Jahre später hält man bei einer Inzidenz von über 5.000.
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Am Freitag der Vorwoche hat der Scheibbser Bezirk die 5.000er-Inzidenzgrenze überschritten. Zu Wochenbeginn liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 5.333,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Das sind absolut gesehen 2.216 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen. So viele wie noch nie.

Der Bezirk Scheibbs ist damit in Niederösterreich zwar noch klare Nummer eins bei der Inzidenz, aber im Österreich-Überblick nur mehr an dritter Stelle. Die burgenländischen Bezirke Rust und Jennersdorf haben Scheibbs überholt. Dennoch bedeuten 2.520 aktuelle Covid-19-Fälle erneut neuen Höchstwert für den Scheibbser Bezirk.

Das wirkt sich auch im Landesklinikum Scheibbs aus. Auch dort ist die Zahl der Corona-Patienten wieder deutlich gestiegen. „Wir betreuen insgesamt 27 Covid-Patienten, davon zwei auf der Intensivstation. Die steigenden Infektionszahlen bedeuten zudem, dass auch mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im LK Scheibbs ihren Dienst nicht antreten können. Entweder, weil sie selbst erkrankt oder von Absonderungsmaßnahmen betroffen sind. Aus diesem Grund ist eine hohe Flexibilität und Einsatzbereitschaft gefordert. Die Akutversorgung ist aber selbstverständlich zu jeder Zeit sichergestellt“, betont Isabella Karner vom LK Scheibbs.

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