16.540 Personen im Bezirk Scheibbs getestet. 16.540 Testungen wurden am Wochenende im Bezirk Scheibbs von geschulten Rot-Kreuz-Mitarbeitern an insgesamt 33 Teststraßen durchgeführt. Ablauf war gut organisiert.

Von Claudia Christ. Erstellt am 16. Dezember 2020 (04:16)
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Das Einsatzteam an der Teststraße in Wieselburg war gut aufgestellt. Dennoch haben hier nur 23 Prozent der Bevölkerung die Möglichkeit zur Gratistestung wahrgenommen.
Rotes Kreuz/ Lukas Hürner

Einen Tag nach den Massentestungen am Wochenende zieht auch die Rot-Kreuz Bezirksstelle Scheibbs am Montag ihr Resümee. „Wir sind ausgesprochen zufrieden mit dem Ablauf. Viele getestete Personen haben sehr positiv angemerkt, wie schnell sie fertig waren – oft in weniger als fünf Minuten“, fasst Bezirks- und Bezirksstellenkommandant Franz Aspalter zusammen. Schon im Vorfeld, aber auch am Testwochenende, funktionierte das Miteinander von Bezirkshauptmannschaft, Gemeinden, Feuerwehr, Bundesheer und Rotem Kreuz hervorragend. „Gerade in Zeiten wie diesen tut die Erkenntnis gut, dass man sich auf seine Partner verlassen kann“, so Aspalter.

Lange Warteschlangen vor den 33 Teststraßen im Bezirk blieben aus. Denn die Testungen der insgesamt 16.540 Personen waren von den Gemeinden mit Zeit slots so gut organisiert und auch die Personal-Ressourcen waren ausreichend. 80 eingeschulte Tester standen am Wochenende für die Probenentnahmen im Dauereinsatz. Die logistische Herausforderung wurde primär von den Gemeinden und den Feuerwehren übernommen und organisiert. „Aus unserer Sicht kann eine weitere Testung genauso ablaufen, und wird auch genauso gut funktionieren“, betont Aspalter.

Einziger Wermutstropfen ist auch für das Rote Kreuz die geringe Teilnahme: Nur ein geringer Prozentsatz der Einwohner nahmen das Angebot der kostenlosen Testung an.

„Natürlich wäre es schön gewesen, wenn noch mehr Menschen dieses kostenlose Angebot genutzt hätten. Aber wir sind allen dankbar, die zur Testung gekommen sind“, wird seitens der Rot-Kreuz-Bezirksstelle betont.

Ob Anreize, wie der kolportierte 50 Euro-Bonus bei kommenden Massentest mehr Beteiligung bringen ist auch für Aspalter ein großes Fragezeichen: „Der größte Anreiz sollte sein, dass jeder aktiv dazu beitragen kann, Infektionsketten zu unterbrechen. Je besser das gelingt, desto schneller kommen wir gemeinsam aus dieser Pandemie.“