Mandana Nikou: Gresten war „Zufluchtsort“. Mandana Nikou über sehr einschneidende Corona-Wochen

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Juni 2020 (04:28)
Mandana Nikou hatte während dem Corona-Shutdown nicht viel Zeit für die Musik. Dennoch freut sie sich bereits auf die Zeit danach, auch wenn der Weg zurück zur Normalität ein harter wird. Aber einen ersten Auftritt hat die Grestner Künstlerin schon in Aussicht. „Sobald die Lockerungs-Verordnung für Veranstaltungen offiziell wird, wird der Auftritt fixiert“, freut sie sich.
privat

„Für mich waren die ersten Wochen sehr einschneidend. Einerseits wurden alle gebuchten Veranstaltungen bis August abgesagt, andererseits war ich mehr als beschäftigt mit Homeschooling mit den Kindern meines Mannes“, schildert die in Wien lebende Grestner Künstlerin Mandana Nikou. Sie habe sich aufgrund der Ausgangsbeschränkungen auch sehr eingeschränkt gefühlt. „Zufluchtsort“ war der Zweitwohnsitz in Gresten. „Ich bin nur für meine Dienste im AKH – zum Glück bin ich ja auch noch 20 Stunden OP-Schwester – nach Wien gependelt“, schildert Nikou.

Viel Zeit oder Raum für Kreativität oder die Musik hatte sie nicht. „Ich habe lediglich ein paar Videos auf meiner FB-Seite gepostet, ein Lied geschrieben, aber keine Online-Konzerte veranstaltet“, sagt Nikou, obwohl sie die Idee sehr schön findet. Aber sie fürchtet auch, dass die Arbeit der Künstler dadurch „entwertet“ wird.

Konsumenten und Kunst/Musikliebhaber sollten trotzdem auch nicht vergessen, „dass wir davon leben müssen und es unsere Arbeit ist“, sagt Mandana Nikou, die überzeugt ist, dass auch der Weg zurück zur Normalität ein harter wird. Dennoch: „Ich freue mich schon sehr, wenn ich wieder die ersten Auftritte spielen und auch selbst Veranstaltungen besuchen kann.“