Drei Gemeinden mit 1.000er-Inzidenz im Bezirk Scheibbs

Die Corona-Zahlen im Bezirk Scheibbs sind weiter gestiegen. In den vergangenen sieben Tagen gab es 288 Neuinfektionen.

Erstellt am 02. November 2021 | 09:29
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Bezirkshauptmann Johann Seper: „Unsere Corona-Zahlen sind leider weiter im Steigen.“
Foto: Christian Eplinger

692,9 Fälle pro 100.000 Einwohner – die Sieben-Tage-Inzidenz im Scheibbser Bezirk erreichte laut AGES Dashboard am Allerheiligentag wieder einen neuen Höchstwert der vergangenen Monate, selbst wenn sie damit deutlich unter den 1.000er-Werten des Bezirkes Melk oder der Statutarstadt Waidhofen/Ybbs lag. Die Tendenz ist dennoch leider weiter steigend. Waren es vor einer Woche „nur“ 228 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, so lag dieser Wert am 1. November um 60 Neuinfektionen höher. Auch die absolute Anzahl an aktiven Corona-Fällen im Bezirk lag am 1. November mit 384 Fällen um 33 Fälle über dem (Dienstag-)Wert der Vorwoche. Dazu kamen 643 aktive Absonderungsbescheide (+82) und 258 Verkehrsbeschränkungen (+67).

Keine Corona-freie Gemeinde im Bezirk

Seit dem Wochenende gibt es auch keine Corona-freie Gemeinde mehr im Bezirk. Auch in Puchenstuben schlugen wieder positive Fälle auf. „Derzeit sind sogar drei Gemeinden über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1.000 Fällen. Dort gibt es laufend verschärfte Polizeikontrollen auf Einhaltung der geltenden Covid-19-Maßnahmen in davon betroffenen Lebensbereichen wie insbesondere Lebensmitteleinzelhandel, Gastro, Veranstaltungen oder Zügen und Bussen“, erklärt Bezirkshauptmann Johann Seper.

Über zusätzliche verschärfende Maßnahmen im Bezirk wie etwa eine generelle FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen oder bei Veranstaltungen werde zwar in den Bürgermeisterkonferenzen laufend diskutiert, aber Alleingänge würden hier nur eher für noch mehr Verwirrung sorgen, ist Seper überzeugt. Auch gibt es nur eine Empfehlung hinsichtlich der Durchführung von Veranstaltungen. „Gerade in Hochinzidenzgemeinden oder dort, wo die Zahlen gerade wieder steigen, empfehlen wir den Gemeinden, auf die Veranstalter einzuwirken und Veranstaltungen abzusagen oder zu verschieben, sofern die nicht unbedingt notwendig sind. Aber im Grunde hängt es stark von den Größen der Veranstaltung ab und den jeweiligen Präventionskonzepten. Da gibt es klare Grundlagen“, sagt Seper.