Zusatzvorstellung für Sommertheater Scheibbs fix

Erfreulich: Andrang so groß, dass schon vor der Premiere Zusatzvorstellung nötig ist.

Erstellt am 23. Juli 2019 | 03:58
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Das Weib (Christina Meister-Sedlinger) spielt im Schönherr-Stück „Der Weibsteufel“ ein unheilvolles Spiel mit dem Mann (Martin Sedlinger, Mitte) und dem jungen Grenzjäger (Mathias Pichler).Tutschek
Foto: Kurt

Freitagvormittag, genau eine Woche vor der Premiere des ersten Sommertheaters im Schloss Neubruck, strahlt Kulturamtsleiter Bernhard Hofecker.

„Acht der ursprünglich geplanten neun Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Wir haben nun am 8. August noch eine Zusatzvorstellung eingeschoben, und auch dafür sind schon etliche Karten weg“, freut sich Hofecker.

Den Plan mit den zusätzlichen Schönwetterplätzen – die Kapazität von 110 Plätzen richtet sich nach dem Keramiksaal, wohin man bei Schlechtwetter ausweichen muss – hat man mittlerweile aber wieder verworfen.

Pause wegen wirtschaftlicher Gründe

„Das sorgt vermutlich für mehr Ärger, als es bringt. Weil entweder es bleiben Plätze leer, oder wir haben erst zu wenig Plätze. Da ist die Variante mit der Zusatzvorstellung besser“, ist Hofecker überzeugt.

Überzeugen lassen musste sich Regisseurin Christina Meister-Sedlinger bei einem weiteren von ihr geplanten Element: Denn es wird nun doch eine Pause geben. Da haben die wirtschaftlichen Überlegungen den Vorzug gegenüber den künstlerischen bekommen.

„Von der Dramaturgie des Stücks her natürlich etwas schade, aber ich verstehe die Interessen der Verantwortlichen der Scheibbser Stadtgemeinde als Veranstalter. Das Sommertheater soll ja auch für eine Belebung der Gastwirtschaft in Neubruck sorgen. Und da ist eine Pause natürlich wichtig“, sagt Meister-Sedlinger.

Kulinarik-Motto: Mostviertel trifft Tirol

Generell soll die Gastronomie ihren Teil zu einem rundum gelungenen Theaterabend im Schloss Neubruck beitragen. „Da im Schlosshof ja die Theaterbestuhlung steht, werden wir den Gastro-Bereich in den Garten hinter dem Schloss verlegen. Dort werden wir auch ein Zelt aufbauen, um witterungsunabhängig zu sein“, schildert Gastronomin Ursula Zechner.

Kulinarisch dürfen sich die Besucher auch auf das eine oder andere Sommertheater-Schmankerl passend zu dem in Tirol spielenden Stück freuen. „Generell lautet das Motto für uns: Mostviertel trifft Tirol“, verrät Zechner. So wird unter anderem ein Tiroler Gröstl auf der Speisekarte stehen.