Eine gesicherte „Hochzeitsreise“ in Gaming

Erstellt am 13. April 2022 | 03:15
Lesezeit: 2 Min
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Freiwillige und der NÖ Landesstraßendienst helfen zusammen, um den Amphibien unter anderem in Gaming eine gesicherte Laichwanderung zu garantieren, von links: Sandra Zahnt, Thomas Wiesmann (Straßenbauabteilung Amstetten), Landtagsabgeordneter Anton Erber, NÖ Straßenbaudirektor Josef Decker, Landesrat Ludwig Schleritzko und Thomas Gravogl (Straßenmeisterei Gaming).
Foto: LST/Hahn
Bei Temperaturen um zehn Grad und beim ersten warmen Regen begeben sich Frösche und Kröten auf ihre Hochzeitsreise. Dann werden Straßen entlang von Gewässern oder Feuchtgebieten für viele Amphibien zur Todesfalle auf der Wanderung zum Laichplatz.
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Zahlreiche freiwillige Helfer sind aktuell zum Schutz der Amphibien im Einsatz, auch im Bezirk Scheibbs. Da wird an der L92, Rotte Altenreith, zwischen Gaming und Gresten ein rund 720 m langer Amphibienschutzzaun von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei Gaming aufgestellt. Es handelt sich dabei um den zweitgrößten mobilen Amphibienschutzzaun im Betreuungsgebiet der Straßenmeisterei. Der längste befindet sich in Kienberg. Die Wanderung wird nach der Zaun-Kübel-Methode gesichert, bei der die Betreuung in erster Linie durch Privatpersonen erfolgt. Diese bringen die Tiere sicher zu den Laichplätzen. Federführend sind Isabella Buben und Roland Rigler, die dabei von fleißigen Helfern aus der Umgebung und auch von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei Gaming unterstützt werden.

Der NÖ Straßendienst bemüht sich schon seit vielen Jahren, Maßnahmen zur Rettung der Amphibien, von denen manche Arten schon akut gefährdet sind, zu setzen. Über 60 Kilometer Schutz- und Leiteinrichtungen an 176 Standorten werden vom NÖ Straßendienst zweimal im Jahr (Frühjahr und Herbst) betreut.

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