Organisierte Nachbarschaftshilfe in Gaming

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 06:23
Lesezeit: 2 Min
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Bei der jüngsten Sitzung der Dorferneuerung Gaming, von links: Christina Fuchs (NÖ.Regional), Sabine Lindebner, Martina Wutzl, Dorferneuerungsobfrau und Bürgermeisterin Renate Rakwetz, Christa Bauer, Dorferneuerungsobfrau-Stellvertreter Hanspeter Beier, Andrea Buchebner und Werner Obergegger.
Foto: Fuchs/NÖ.Regional
Mit tatkräftiger Bürgerbeteiligung arbeitet die Gemeinde Gaming an zukunftweisenden Projekten, wie einer organisierten Nachbarschaftshilfe und einem Interessensnetzwerk.
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Bereits seit Juli 2022 arbeitet die Marktgemeinde mit ideenreicher Bürgerbeteiligung an zukünftigen Projekten. Im Fokus steht neben einer organisierten Nachbarschaftshilfe nun auch ein Interessensnetzwerk. Im Rahmen der NÖ Dorferneuerung blickt der Ort mit seinen Katastralgemeinden Altenreith, Brettl, Gaming, Kienberg, Mitterau und Polzberg motiviert in die Zukunft.

Nach einer Befragung der Bürgerinnen und Bürger im Juni, einem Informationsabend im August und einem Workshop im Oktober wurden nun die erarbeiteten Projektideen der Einwohnerinnen und Einwohner priorisiert und bereits zwei konkrete Projekte ausgearbeitet. Nun steht die Erstellung des Dorferneuerungskonzeptes von der Prozessbegleiterin Christina Fuchs (NÖ.Regional) auf dem Programm. Dieses beinhaltet die Darstellung des Entwicklungsprozesses, der Ziele sowie der eingebrachten Projektideen. In der nächsten Gemeinderatssitzung wird dieses zum Beschluss vorliegen.

In den letzten Monaten beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern mit den Themen „Mobilität, Energie, Umwelt“, „Freizeit, Bildung, Kultur“, „Wirtschaft“ und „Soziales, Familie, Generationen“.

Auf einzelne Projekte wurde dabei schon besondere Aufmerksamkeit gelenkt. So beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit dem Projekt „Zeitbank 55+“. Dabei geht es um eine organisierte Form der Nachbarschaftshilfe mit dem Austausch von Hilfsdiensten durch gegenseitiges Geben und Nehmen. Jedes Mitglied kann verschiedenste Hilfestellungen anbieten und in Anspruch nehmen.

„Die Priorisierungen zeigen uns klar, dass unsere Bürgerinnen und Bürger nach den Jahren der isolierten Pandemie-Zeit gemeinschaftliche Treffen und die solidarische Hilfe wieder aufleben lassen möchten. Es freut mich sehr, dass der Dorferneuerungsverein dabei helfen kann“, zeigt sich Bürgermeisterin Renate Rakwetz stolz auf das zukunftweisende Projekt. Weiters soll ein „Netzwerk Gaming“ entstehen, in welchem Gamingerinnen und Gaminger mit gemeinsamen Interessen vernetzt werden.

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