Einstimmig für Skifahren am Ötscher. In der Sitzung der Gesellschafter des Skigebietes Ötscher/Lackenhof von heute Vormittag wurde einstimmig der Start in die Wintersaison am 24. Dezember beschlossen. „Der Beschluss der Bundesregierung von dieser Woche gibt uns die notwendige Planungssicherheit, daher werden die Vorbereitungsarbeiten für den Start zu Weihnachten wie geplant fortgesetzt. Unsere Kunden können sich schon jetzt auf ein perfektes Skierlebnis freuen, der Ötscher wird bereit sein“, freuen sich die Geschäftsführer Rainer Rohregger und Markus Redl.

Von Red. Erlauftal. Erstellt am 04. Dezember 2020 (15:02)
Ab 24. Dezember werden auch am Ötscher die Skilifte in Betrieb gehen.
Christian Eplinger

Größtes Augenmerk wird diese Saison natürlich auf die notwendigen COVID-19-Präventionsmaßnahmen gesetzt. Die vom Land Niederösterreich und dem Skigebiet Ötscher/Lackenhof dafür im Detail bereits ausgearbeiteten Konzepte werden ein Höchstmaß an Sicherheit für alle Kunden garantieren. 

Konsens herrschte bei den Gesellschaftern heute auch über das Potential von Ötscher/Lackenhof als Freizeit- und Schigebiet mit Anziehungskraft in der Region und weit darüber hinaus. In diesem Sinne wird man weiter gemeinsam Entwicklungsmöglichkeiten prüfen und Zukunftsstrategien ausarbeiten.

Rakwetz: "Gott-sei-Dank - alles andere wäre Katastrophe gewesen"

Großes Aufatmen herrscht auch in der Region. "Ich bin sehr glücklich, dass es zu dieser Lösung gekommen ist. Denn alles andere wäre eine Katastrophe für die Gemeinde und die Region gewesen", sagt Gamings SP-Bürgermeisterin Renate Rakwetz und hofft, dass es künftig auch Richtung Zukunftskonzept für Lackenhof positive gemeinsame Ansätze geben wird. "Wir brauchen ein Zukunftskonzept und Investitionen in die Infrastruktur - seien es die Lift- oder Beschneiungsanlagen oder den Ausbau des Ganzjahrestourismus. Nur dann werden wir auch die nötigen Hotelbetriebe in die Höhe fahren können. Dass Lackenhof immer noch attraktiv ist, zeigt die gute Belegung bei den Privatzimmervermietern und Ferienwohnungen", sagt Rakwetz.

Im Vorfeld der heutigen Gesellschaftersitzung waren ja teilweise recht kontroversiell und emotional gerade über die Medien diskutiert worden.