Dolkumentarfilm im kultur.portal Scheibbs: Auf Spuren eines Massakers

Erstellt am 09. März 2022 | 19:30
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Foto: Shutterstock.com, Julia_Luzina
„impuls.kultur“ zeigt den Film „Endphase“ und lädt zur Diskussion mit Regisseur Hans Hochstöger.
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Ein kleiner, fast unscheinbarer Gedenkstein in der Gemeinde Hofamt Priel (Bezirk Melk) erinnert an eines der größten Verbrechen in der Endphase des Zweiten Weltkrieges. Am 2. Mai 1945, also sechs Tage vor Kriegsende, wurden dort 228 jüdische Kinder, Frauen und Männer aus Ungarn von den Nationalsozialisten hingerichtet. Die Opfer waren Zwangsarbeiter, die davor in den Baracken der Donaukraftwerksbaustelle Ybbs/Persenbeug untergebracht waren. Nach einem Todesmarsch aus Wien dachten sie, dem Grauen entkommen zu sein. Doch es kam anders.

„Das war das schlimmste Endphase-Verbrechen in Österreich und eines der größten im deutschsprachigen Raum“, weiß Hans Hochstöger. Der 39-jährige Fotograf aus der Hofamt Prieler Nachbargemeinde Persenbeug hat dieses Massaker im Film „Endphase“ gemeinsam mit seinem Bruder Tobias, einem Politikwissenschaftler, aufgearbeitet, der im Vorjahr Premiere feierte.

Am kommenden Donnerstag, 10. März, wird der Film um 19.30 Uhr von scheibbs.impuls.kultur im kultur.portal gezeigt. Hans Hochstöger wird bei der Vorführung anwesend sein.

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