Wieselburg setzt auf Bierbrauen mit der Kraft der Sonne. Neue Photovoltaikanlage am Dach der Logistikhalle in der Brauerei Wieselburg geht mit Anfang Mai endgültig in Betrieb.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. April 2021 (04:07)

Passend zum 25. Tag der Erneuerbaren Energien, der weltweit am 25. April begangen wurde, bereitet sich die Brauerei Wieselburg auf die Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage vor.

„Zusammen mit einem Eigenwasserkraftwerk können wir nun 25 Prozent des Strombedarfes durch erneuerbare Energien abdecken.“Braumeister Christian Huber

Strom für rund 50 Einfamilienhaushalte erzeugt die neue Photovoltaikanlage ab Anfang Mai auf dem Dach der Logistikhalle für die Brauerei Wieselburg. 3.200 m 2 Dachfläche wurden verbaut, um eine Gesamtleistung von 200.000 kW pro Jahr zu erhalten. Das entspricht fünf Prozent des gesamten Strombedarfes der Brauerei Wieselburg.

„Gemeinsam mit unserem Partner, der oberösterreichischen Firma Fronius, können wir nach pandemiebedingten Verzögerungen die Photovoltaikanlage in Betrieb nehmen. Dies ist ein weiterer Schritt der Brauerei Wieselburg in Richtung nachhaltige und verantwortungsvolle Bierproduktion zum Wohl der Umwelt. Zusammen mit einem Eigenwasserkraftwerk können wir nun 25 Prozent des Strombedarfes durch erneuerbare Energien abdecken. Im Bereich der thermischen Energie wird bereits 50 Prozent durch die Abwärme der Hackschnitzel- und Reststoffverwertung eines Sägewerks abgedeckt“, erklärt Braumeister Christian Huber.

Es gibt wohl keine passendere Biermarke als SOL, um mit Solarenergie gebraut zu werden. Das leichte Lagerbier bringt die mexikanische Sonne und das lateinamerikanische Geschmackserlebnis nach Österreich. Umgerechnet deckt die Leistung der Photovoltaikanlage die gesamte Produktion von SOL, über 2 Millionen Flaschen, in der Brauerei Wieselburg ab.

Ziel ist, bis 2030 CO 2- neutral zu produzieren

Die beste Bierkultur für die Zukunft zu schaffen und diese nach sozialen und ökologischen Herausforderungen zu gestalten, ist das erklärte Ziel der Brau Union Österreich.

„Als Teil der internationalen Heineken-Familie sind wir motiviert, die ambitionierten Ziele der aktualisierten Nachhaltigkeitsstrategie ‚Brew a better world‘ umzusetzen. Eines der Ziele ist, bis zum Jahr 2030 weltweit CO2-neutral zu produzieren. In Österreich haben wir schon an einigen Standorten wertvolle Schritte in diese Richtung gesetzt, die Photovoltaikanlage in der Brauerei Wieselburg bringt uns wieder ein Stück näher ans Ziel Green Deal“, erklärt Gabriela Maria Straka, Mitglied des Management Boards und Pressesprecherin der Brau Union Österreich.