238 Starter, 17 Nationen und 52 Automarken. Noch zehn Tage, dann macht die Ennstal Classic 2018 erneut Station in Lunz am See: Freitag, 20. Juli, ab 15 Uhr.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 12. Juli 2018 (04:41)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Ennstal Classic
Mit dem Porsche 912 aus der Franz Wittner Car-Collection wird Jo Ramirez – langjähriger Rennchef von McLaren zu Zeiten von Senna und Prost – die Ennstal-Classic 2018 bestreiten. 
Ennstal-Classic/Daniel Reinhard

Seit 2013 ist Lunz am See Etappenort der renommiertesten Oldtimer-Veranstaltung Österreichs, der Ennstal-Classic. Nirgendwo sind so viele Renn-Legenden, Promis und Manager aus dem Bereich der Wirtschaft am Start. Heuer bei der 26. Auflage von 18. bis 21. Juli gibt es mit 238 Startern aus 17 Nationen einen neuen Teilnehmerrekord.

Im diesjährigen Starterfeld sind unter anderem so klingende Namen wie David Brabham, Jo Ramirez, Mario Illien, Hans-Joachim Stuck, Derek Bell, Dieter Quester, Wolfgang Porsche, Toni Mörwald, Rudi Roubinek, Peter Kraus, Nina Proll und Gregor Bloeb und viele andere.

Doch was Oldtimer-Freunde vielleicht noch viel mehr als die klingenden Namen bei dieser Classic begeistert, sind die Schmuckstücke, mit denen die Teilnehmer unterwegs sein werden. Das älteste Auto im diesjährigen Starterfeld ist ein 107 PS starker Ballot 3/8 LC Grand Prix aus dem Jahr 1920, pilotiert von Alexander Schaufler und seiner rumänischen Beifahrerin Esmeralda Borodi. Insgesamt werden 52 verschiedene Automarken bei der Ennstal Classic 2018 zu sehen sein.

Im Zeichen von 70 Jahre Porsche Sportwagen

„Heuer im Jubiläumsjahr 70 Jahre Porsche Sportwagen schaut natürlich alles auf Porsche. Das Porsche Team wird mit einigen ganz besonderen Autos die Classic bestreiten“, weiß Willi Dinstl, der seit 2013 hauptversantwortlich dafür ist, dass Lunz am See sich alljährlich über diese Großveranstaltung freuen darf.

Heuer werden die Classic-Teilnehmer am zweiten Tag, dem Freitag (20. Juli), zwischen 15 und 16 Uhr in der Seegemeinde erwartet. Die Fahrer kommen von Steyr nach Lunz zur dritten Zielankunft des Tages. „Die Strecke führt heuer aber nicht über den Grubberg sondern über Bodingbach. Dadurch werden die Fahrer auch von Richtung Amonhaus zur Zielankunft am Parkplatz im Marktzentrum kommen und dann nach einer kurzen Pause über das Gesäuse Richtung Flugplatz Niederöblarn weiterfahren“, schildert Willi Dinstl.