Ybbstal: Zusammenarbeit schafft Perspektiven. Zehn Gemeinden aus der Kleinregion Ybbstal wollen elf Entwicklungsprojekte umsetzen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. Juli 2021 (07:20)
Perspektiven-Treffen in Waidhofen (von links): Josef Lueger mit Tochter Frieda (josef raumrezepte), Landesrat Martin Eichtinger, Sarah Kühr (NÖ.Regional), Bürgermeister Werner Krammer (Waidhofen/Ybbs, Kleinregionssprecher Ybbstal), Christine Lechner (NÖ.Regional) und Stefan Hackl (Eisenstraße NÖ).
Stadtgemeinde Waidhofen an der Ybbs, Stadtgemeinde Waidhofen an der Ybbs

Ziel des Zusammenschlusses „Agentur Standort Ybbstal“ ist es, aus den Bereichen Raum-, Standort- und Wirtschaftsentwicklung der Kleinregion Ybbstal Entwicklungspotenziale zu erarbeiten. Die Umsetzung ist bereits angelaufen.

„Die Zusammenarbeit der Gemeinden schafft neue Perspektiven für die Kleinregion Ybbstal. Die Projekte stellen Innovationen in den Vordergrund, erarbeiten gemeinsame Konzepte für die Regionalentwicklung und arbeiten bei der Frage der Fachkräfte zusammen“, ist Landesrat Martin Eichtinger bei einem Lokalaugenschein in Waidhofen von der Wichtigkeit dieser Initiative überzeugt.

Ziel: „Wir erhalten und stärken den ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraum“

Bereits 2018 wurde unter Einbindung der Gemeindebürger ein interkommunaler Kooperationsplan entwickelt. Das darin formulierte Leitziel „Wir erhalten und stärken den ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraum“ greift diesen Schwerpunkt auf und gab Anstoß für die Entwicklung einer Standortagentur Ybbstal. Ende 2020 wurde die Machbarkeitsstudie zur Realisierung von elf Entwicklungsprojekten in der Kleinregion Ybbstal fertiggestellt.

Diese wurde als Kooperationsprojekt der zehn Gemeinden – aus dem Scheibbser Bezirk sind die Gemeinden Lunz und Göstling dabei – gemeinsam mit NÖ.Regional und Eisenstraße Niederösterreich sowie mit fachlicher Unterstützung von Raumplaner Josef Lueger (josef raumrezepte) in zahlreichen Arbeitssitzungen erarbeitet.

Im heurigen Jahr werden unter anderem konkrete Möglichkeiten einer interkommunalen Zusammenarbeit als Verwaltungsgemeinschaft im Bereich des Bauwesens geprüft und die Plattform einer künftigen Standortagentur konkretisiert.