Klenk & Meder: Ein "Meilenstein" in der Firmengeschichte

Erstellt am 24. Juni 2022 | 06:38
Lesezeit: 6 Min
6,5 Millionen Euro investiert, knapp ein Jahr Bauzeit, 900 m² Bürofläche, 1.600 m² Lagerfläche und über 100 Mitarbeiter an einem Standort vereint. Die neue Klenk & Meder-Niederlassung in Wieselburg ist seit Donnerstag offiziell eröffnet – und gesegnet.
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1968 haben Herbert Klenk senior und Helmut Meder in St. Pölten ihr Elektrounternehmen gegründet. Heute ist Klenk & Meder mit 855 Mitarbeitern das größte private Elektroinstallations- und Haustechnikunternehmen Österreichs und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 120 Millionen Euro. „Das hätten Papa und Helmut Meder damals nie geglaubt, als sie mit einem Mitarbeiter in einer Garage ihr Unternehmen begonnen haben“, betonte Herbert Klenk beim jüngsten Meilenstein der Firmengeschichte – der Eröffnung der neuen Niederlassung in Wieselburg am Donnerstag.

Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 2.500 m² ist das neue Aushängeschild des Unternehmens. „Als Standortleiter Herman Bayer mit Architekt Walter Brandhofer damals mit den ersten Plänen zu uns gekommen ist, habe ich den Kopf geschüttelt. Wir wollten ein Büro und Lagerräume und keine Prunkbau. Aber jetzt bin ich froh, dass sich die beiden durchgesetzt haben. Denn vor uns steht ein wunderschönes Gebäude, in dem man sich wohlfühlt und gerne arbeitet. Und das ist auch eine unserer Firmenphilosophien. Für uns ist unser Unternehmen wie eine große Familie. Gemeinsam setzen wir viel um und wachsen mit unseren Märkten. Dazu gehört aber auch ein Wohlfühl-Faktor für die Mitarbeiter“, unterstrich Herbert Klenk, der seit 2003 die Geschäfte von Klenk & Meder führt.

Über 100 Mitarbeiter am Standort Wieselburg

Seit 25 Jahren ist Hermann Bayer im Unternehmen. Seit 2013 leitete er den Standort Purgstall, seit 2018 auch die Niederlassung Wieselburg, die jetzt gemeinsam mit der übernommenen Firma Maitz im neuen Standort in der Klenkstraße 5 vereint werden. „Diese neue Niederlassung ist auch zu einem großen Anteil sein Verdienst“, sagt Herbert Klenk in Richtung Hermann Bayer, der hier nun in Wieselburg über 100 Mitarbeiter unter seinen Fittichen hat.

„Wieselburger Herz, was willst du mehr. 100 Arbeitsplätze, ein modernes erstes Gebäude in einem neuen Betriebsgebiet und eine Technologie, die in die Zukunft führt. Das ist ein Glücksfall“, bedankte sich Wieselburgs Bürgermeister Josef Leitner für die gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und brachte als Geschenk das neue Straßenschild mit. Den Dank erhielt er von Herbert Klenk postwendend zurück: „Man kann getrost sagen: Hier in Wieselburg baut man gerne. Denn die Zusammenarbeit mit der Gemeinde war hervorragend.“

Die Vorreiterrolle von Klenk & Meder in der Lehrlingsausbildung strich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf in seiner Festansprache hervor. „Ihr bildet pro Jahr 35 Lehrlinge aus, über 1.000 Lehrlinge sind es in den 50 Jahren – und viele von ihnen finden sich in den Topbereichen im Unternehmen wieder. Außerdem ist eine Investition wie diese auch ein wichtiges Signal. Denn wer investiert, glaubt an die Zukunft“, betont Pernkopf.

Weitere Ausbaumöglichkeiten

Investiert hat Klenk & Meder rund 6,5 Millionen Euro in den Bau des Standortes Wieselburg, der noch weitere Ausbaumöglichkeiten hat. Aktuell sind von den 10.000 m² Grundfläche nämlich nur ein Viertel verbaut.

Den Segen Gottes für das Gebäude aber vor allem auch für die Menschen, die dort arbeiten, erbat Pfarrer Dechant Daniel Kostrzycki. Und der sorgte dabei auch für einige Lacher unter den rund 150 geladenen Festgästen. Denn angesichts der Hitze im Festzelt meinte er: „Lieber Gott segne flott. Aber da Menschen am Werk sind, wird es etwas länger dauern“, lächelte Kostrzycki.

Tag der offenen Tür am Freitag

Übrigens: Am Freitag lädt Klenk & Meder von 10 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür mit Weißwurstparty in seine neue Niederlassung in Wieselburg, Klenkstraße 5.

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